Archiv für die Kategorie ‘Veranstaltungen’

Web-Talk: African Writers in Migration: Clementine E. Burnley and Tim B. Agaba about Queerness, Space and Human Rights

When: Tuesday, July 21, 8–9 PM CEST

Who: Clementine E. Burnley (Germany/UK), writer and public speaker
Tim B. Agaba (Uganda), writer and human rights lawyer

Please register by July 20 with name, e‑mail and organization:
klaus.jetz [at] hirschfeld-eddy-stiftung.de

This Web-event will take place in English.

Hirschfeld-Eddy-Foundation and InterKontinental cordially invite you to a Web-Talk about Queerness, Space and Human Rights with Clementine Burnley and Tim B. Agaba.

In a sense a writer is always on the move, between contexts, between perspectives and historical moments. Sometimes the writers movement takes them through different geographies and sometimes the writer stays in the same place, while the characters the writer creates travel in the writers’ place. During the online event Clementine E. Burnley and Tim B. Agaba will consider their own writing lives.

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Important in theory and good for practice

International Human Rights Debates from an LGBTI Perspective

Beitrag auf Deutsch

Black lives matter! — demonstrations are taking place in countless cities on multiple continents. People are taking to the streets in memory of George Floyd and others to call for an end to racist violence. In Germany the terrorist attack in Hanau has shocked and unsettled precisely those who are affected by racism. Many fear becoming the object of violence themselves.

Racism is a violation of human rights. It includes the fostering of fear, or any action that has the purpose or effect of nullifying or impairing the recognition, enjoyment or exercise of human rights, according to the UN Convention on the Elimination of All Forms of Racial Discrimination (ICERD) adopted in 1969.

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Wichtig in der Theorie und gut für die Praxis

Internationale Menschenrechtsdebatten nach Deutschland vermitteln — Information und Partizipation

Article in English

Black lives matter! — Demos für ein Ende rassistischer Gewalt finden gerade in unzähligen Städten auf mehreren Kontinenten statt. Die Demonstrierenden gehen zum Gedenken an George Floyd auf die Straße und fordern ein Ende rassistischer Gewalt. In Deutschland hat der Terroranschlag in Hanau gerade diejenigen, die von Rassismus betroffen sind, tief erschüttert und verunsichert. Viele fürchten, selbst Ziel der Gewalt zu werden.

Rassismus ist eine Menschenrechtsverletzung und diese Form der Verunsicherung ist es auch. Das steht in der UN-Anti-Rassismus-Konvention “zur Beseitigung jeder Form von rassistischer Diskriminierung”, die 1969 in Kraft trat.

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LGBTI und der UN-Menschenrechtsrat

Online Talk mit Julia Ehrt, ILGA World und Helmut Metzner, LSVD am 2.6.2020

In der Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe: „Leave no one behind! Entwicklungszusammenarbeit und LGBTI Perspektiven“ gibt Julia Ehrt, Programmdirektorin des Dachverbandes ILGA World (International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association), zu Beginn einen Überblick über den Aufbau und die Aufgaben des Menschenrechtsrats und der Aktivitäten von ILGA.

Einladung

Der UN-Menschenrechtsrat in Genf

Der Menschenrechtsrat ist das Hauptgremium der UN für Menschenrechte und hat eine alternierende Besetzung, 47 Mitgliedsstaaten der UN bilden jeweils für drei Jahre das Gremium. Seit dem 1.1.2020 ist Deutschland wieder vertreten, das eröffnet auch mehr Einflussmöglichkeiten für die Zivilgesellschaft in Deutschland.

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Christa Randzio-Plath: Peking darf nicht zum Mahnmal degenerieren

Online-Diskussion der Hirschfeld-Eddy-Stiftung am 4. Juni 2020

Einladung

Im Jahr 2020 jährt sich die Weltfrauenkonferenz in Peking zum 25. Mal. Die Zivilgesellschaft ist aufgerufen, sich im sogenannten “Peking + 25-Prozess” zusammen mit den Regierungen beteiligen. Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung macht im Rahmen des vom BMJV unterstützten Projekts “Internationale Menschenrechtsdebatten nach Deutschland vermitteln”  Veranstaltungen zu Peking + 25.
Am 4. Juni fand eine Online-Diskussion mit Prof. Dr. Christa Randzio-Plath statt, Vorsitzende des Marie-Schlei-Vereins und Mitglied des Europäischen Parlaments von 1989 — 2004.

Die UN-Weltfrauenkonferenzen haben dazu geführt, dass mehr Hoffnung, Aufbruchstimmung und konkrete Forderungen vereinbart werden konnten als wir damals gedacht haben“, berichtet Christa Randzio-Plath beim Web-Seminar der Hirschfeld-Eddy-Stiftung über „Die Weltfrauenkonferenz und die Pekinger Aktionsplattform 1995 — Eine Einführung mit Christa Randzio-Plath“.

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Verteidigung des Patriarchats als Wurzel des Widerstands gegen SRGR

Was verbirgt sich hinter dem Konzept „sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte“, kurz SRGR? Welche Rolle spielen diese im internationalen Menschenrechtsdiskurs? Wo wird über sie verhandelt und wer sind die Akteur*innen? Katrin Erlingsen von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) führt im Web-Seminar der Hirschfeld-Eddy-Stiftung in das Konzept SRGR ein.

Abtreibungsrecht, Schwangerschaft, Globaler Süden, Kinder, Verhütung, Selbstbestimmung, Freiheit — dies sind nur einige Stichworte, die den Teilnehmenden des Web-Seminars im Zusammenhang mit dem Konzept sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte (SRGR) einfallen. Die spielerische Annäherung zeigt, wie vielfältig das Thema ist. Katrin Erlingsen, Leiterin Politische Arbeit Deutschland bei der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) und Expertin für SRGR, spricht in diesem von Sarah Kohrt von der Hirschfeld-Eddy-Stiftung initiierten, organisierten und moderierten Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen zum Peking+25-Prozess über Geschichte, Definition und Status der SRGR.

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Veranstaltungshinweis des LSVD und der Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Einladung zu einem Online-Talk:

Was haben LSBTI mit dem UN-Menschenrechtsrat zu tun? Vorstellung der Arbeit des internationalen Dachverbandes ILGA World in Genf.

Wann: Dienstag, 2. Juni, 17:30–18:30 Uhr

Wer: Julia Ehrt, Programmdirektorin von ILGA World (International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association) und Helmut Metzner, Lesben- und Schwulenverband LSVD im Gespräch

Wie: Anmeldung mit Namen und ggfs. Organisation bis Dienstagmittag unter: lorbeer.veranstaltungen [at] gmail.com

Bericht

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Die Weltfrauenkonferenz und die Pekinger Aktionsplattform 1995 — Eine Einführung mit Christa Randzio-Plath

Wann: Web-Seminar, Donnerstag, 04. Juni, 16:00 – 16:45 Uhr

Wer: Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath, Vorsitzende des Marie-Schlei-Vereins und MdEP von 1989–2004

Moderation: Sarah Kohrt, LGBTI-Plattform Menschenrechte der Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Bericht

Frauenrechte sind Menschenrechte, das gilt seit der Pekinger Weltfrauenkonferenz 1995. In der Pekinger Aktionsplattform haben sich 189 Staaten auf zwölf strategische Ziele für die Gleichstellung der Geschlechter festgelegt. Darunter das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, die Ahndung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen als Menschenrechtverletzung, gleiches Erbrecht für Söhne und Töchter und die Einführung von Gender-Mainstreaming. 2020 müssen alle UN-Staaten über den Stand der Umsetzung der Aktionsplattform berichten.

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Sexualität, Reproduktion und internationales Recht — Eine Einführung in sexuelle und reproduktive Rechte und Gesundheit mit Katrin Erlingsen, DSW

Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung lädt herzlich ein zum Web-Seminar zur Einführung  in sexuelle und reproduktive Rechte und Gesundheit (SRGR) mit Katrin Erlingsen, Leiterin Politische Arbeit Deutschland bei der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) .

Mit wem möchte und darf ich Sexualität und Beziehungen leben? Will ich schwanger werden? Wenn ja, wie viele Kinder möchte ich wann und mit wem bekommen? Über diese Fragen informiert und selbstbestimmt entscheiden zu können, ist fundamental für das Leben. Sexuelle und reproduktive Rechte sind Teil internationalen Rechts. Was sind das für Rechte? Wer hat die? Wo werden die diskutiert?

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The churches must become part of the solution – and no longer part of the problem

Opening statement by Sarah Kohrt, LGBTI Platform for Human Rights at the Hirschfeld-Eddy Foundation, at the 2019 Evangelischer Kirchentag (German Protestant Church Conference)

Deutsche Fassung hier

Foto: Wolfgang Schürger

Thank you very much for the invitation to speak here, which I greatly appreciate. It is wonderful to see that the Kirchentag has had a Rainbow Center for many years now. That is an important step – just like events such as this one today.

My talk will consist of four theses. The first comes from a text written by Tim Kuschnerus, the managing director of the Protestant office of the Joint Conference Church and Development (GKKE), for the blog of the LSVD (Lesbian and Gay Federation in Germany): “The Christian churches are part of the problem. This realization can lead to only one conclusion in my opinion: churches, and by that I mean primarily their development organizations here in Germany, must work toward becoming part of the solution.”

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