Aufruf zur Teilnahme an der ersten europäischen Online-Befragung zur Homophobie und Transphobie

Am 28. März startet unter dem Titel „Europäische LGBT Studie“ die erste Online-Befragung der EU-Grundrechteagentur (FRA) zur Homophobie und Transphobie in den EU-Mitgliedsstaaten und dem Beitrittsland Kroatien.

Die Befragung wird von Gallup Europe in allen EU-Sprachen und türkischer Sprache durchgeführt, läuft bis 20. Juli 2012 und soll erstmals verlässliches und vergleichbares Datenmaterial zur Verbreitung von Homophobie und Transphobie in den 28 Ländern liefern. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen, systematischen Studie sollen im Frühjahr 2013 veröffentlicht werden.

 

 

Auch deine Erfahrung zählt!“

Das Motto der Studie lautet „Auch deine Erfahrung zählt!“ Je mehr Menschen sich an der Befragung beteiligen, desto aussagekräftiger und verlässlicher sind die Ergebnisse. Wir rufen alle Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT) auf, sich an der Befragung zu beteiligen, sie bekannt zu machen und entsprechende Informationen an Freundinnen und Freunde sowie Bekannte weiterzuleiten.

Jede Antwort trägt dazu bei, dass die EU die Anliegen von LGBT ernst nimmt und politische Initiativen startet, die darauf abzielen, rechtliche und gesellschaftliche Diskriminierung zu bekämpfen.

Zwar gab und gibt es hin und wieder Berichte über das Ausmaß der Diskriminierung von LGBT in Europa. Doch es gibt kein vergleichbares statistisches Material über die täglichen Diskriminierungserfahrungen von LGBT in den verschiedenen Ländern.

Gleichbehandlung von LGBT voranbringen

Deshalb startete die Grundrechteagentur die erste EU weite Studie mit dem Ziel, ein zuverlässiges Gesamtbild der Diskriminierungserfahrungen von LGBT zu erhalten. Wir sind überzeugt, dass die Ergebnisse der Befragung die Politik der Gleichbehandlung von LGBT in der Europäischen Union voranbringen werden.

Sie werden Politik und Zivilgesellschaft dabei unterstützen, Strategien und Aktivitäten zu entwickeln, die dazu beitragen, dass LGBT in Europa ein freies Leben in einem diskriminierungsfreien Umfeld führen können.

Homophobie und Transphobie entgegenwirken

Homophobie und Transphobie, Diskriminierung aus welchen Gründen auch immer sind keine Kavaliersdelikte, sondern Gift für das friedliche Zusammenleben in einem modernen, demokratischen Gemeinwesen. Alle sind aufgefordert, solch menschenfeindlichen Haltungen und Handlungen entschieden entgegenzuwirken.

Zur Befragung



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