Sexualität, Reproduktion und internationales Recht — Eine Einführung in sexuelle und reproduktive Rechte und Gesundheit mit Katrin Erlingsen, DSW

Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung lädt herzlich ein zum Web-Seminar zur Einführung  in sexuelle und reproduktive Rechte und Gesundheit (SRGR) mit Katrin Erlingsen, Leiterin Politische Arbeit Deutschland bei der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) .

Mit wem möchte und darf ich Sexualität und Beziehungen leben? Will ich schwanger werden? Wenn ja, wie viele Kinder möchte ich wann und mit wem bekommen? Über diese Fragen informiert und selbstbestimmt entscheiden zu können, ist fundamental für das Leben. Sexuelle und reproduktive Rechte sind Teil internationalen Rechts. Was sind das für Rechte? Wer hat die? Wo werden die diskutiert?

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Wie sich Corona auf LSBTI-Aktivismus in Osteuropa und im Globalen Süden auswirkt

Berichte unserer Partnerorganisationen aus Russland, Tunesien, Uganda, Südafrika, Nicaragua und dem Westbalkan

Wie ist die Situation von LSBTI und wie beeinflusst Covid19 die Arbeit? Wie meistern sie die Situation? Welche Bedarfe und Bedürfnisse gibt es?

Corona Virus

Wir wollten Informationen aus erster Hand und wissen, wie sich die Situation in den Städten und Ländern unserer Partner*innen darstellt. Wie ist die Situation von LSBTI und wie beeinflusst Covid19 ihre Arbeit? Wie meistern sie die Situation, um mit ihren Projekten fortzufahren und gute Ergebnisse zu erzielen? Und schließlich fragten wir nach Bedarfen und Bedürfnissen, die jetzt befriedigt werden müssen, damit die Arbeit weitergehen kann.

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The churches must become part of the solution – and no longer part of the problem

Opening statement by Sarah Kohrt, LGBTI Platform for Human Rights at the Hirschfeld-Eddy Foundation, at the 2019 Evangelischer Kirchentag (German Protestant Church Conference)

Deutsche Fassung hier

Foto: Wolfgang Schürger

Thank you very much for the invitation to speak here, which I greatly appreciate. It is wonderful to see that the Kirchentag has had a Rainbow Center for many years now. That is an important step – just like events such as this one today.

My talk will consist of four theses. The first comes from a text written by Tim Kuschnerus, the managing director of the Protestant office of the Joint Conference Church and Development (GKKE), for the blog of the LSVD (Lesbian and Gay Federation in Germany): “The Christian churches are part of the problem. This realization can lead to only one conclusion in my opinion: churches, and by that I mean primarily their development organizations here in Germany, must work toward becoming part of the solution.”

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LGBTIQ* inclusion plan for foreign policy and development cooperation

Civil society calls for a government policy paper – a chronology

Article in German

Norway, Sweden, the Netherlands, Great Britain and Canada all have a policy plan that addresses the existence and needs of lesbians, gay men, bisexuals, trans* and intersex people (LGBTI) in foreign policy and development cooperation. Although Germany is an important donor country in development cooperation, it thus far does not have a comprehensive plan for integrating LGBTI rights into its international policy in concrete and sustainable form. For years now the Lesbian and Gay Federation in Germany (LSVD), the Hirschfeld-Eddy Foundation and the Yogyakarta Alliance have therefore been calling for an LGBTI action plan on German foreign policy and development cooperation. In 2017 the German Foreign Office (AA) and the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) announced that they were drawing up an LGBTIQ* inclusion plan. We expect the AA and BMZ to finally produce this inclusion plan and put it into practice. We have presented and published our recommendations and requirements.

Here follows a reverse chronology from the present day to the initial call.

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Mutiger Einsatz für LSBTI in Nicaragua ausgezeichnet

Deutsch-Französischer Menschenrechtspreis für unsere Partner*innen in Nicaragua

Juan vom RDS nimmt den Deutsch-Französischen Menschenrechtspreis vom Deutschen Botschafter Dr. Christoph Bundscherer und dem französischen Botschafter Philippe Létrilliart entgegen
Juan vom RDS nimmt den Deutsch-Französischen Menschenrechtspreis vom Deutschen Botschafter Dr. Christoph Bundscherer und dem französischen Botschafter Philippe Létrilliart entgegen

Der Deutsch-Französische Menschenrechtspreis wurde letzte Woche zum achten Mal verliehen. Der diesjährige Preisträger ist unsere Partnerorganisation Red de Desarrollo Sostenible RDS, das Netzwerk für Nachhaltige Entwicklung in Managua, Nicaragua. Die Preisverleihung fand in der Residenz des deutschen Botschafters Dr. Christoph Bundscherer in Anwesenheit des französischen Botschafters Philippe Létrilliart und von Vertreter*innen von Menschenrechtsorganisationen statt.

Das RDS zeichnet sich durch den Menschenrechtsschutz für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und intergeschlechtliche Menschen aus. Als besonders vulnerable Gruppe befinden sie sich in einer äußerst prekären Situation, insbesondere seit April 2018, als die aktuelle gesellschaftspolitische Krise im Land ausbrach. Demonstrationen werden von der Polizei brutal aufgelöst. Es gab Tote, viele Verletzte und Verhaftungen. Viele Menschenrechtsaktivist*innen sind geflohen.

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It is a great honour to be standing in front of members and activists of the LGBTIQ+ community from the Western Balkan countries and Turkey”

Dokumentation der Rede des Deutschen Botschafters Peter Zingraf in Tirana anlässlich der Jahreskonferenz von ERA

Dear ERA representatives
Dear Mrs. Ballanca
Dear Mr. Gajda
Dear colleagues
Dear guests

It is a great honour to be standing in front of members and activists of the LGBTIQ+ community from the Western Balkan countries and Turkey who fight for equal rights and social acceptance. I have the greatest respect for the difficult and challenging work you are doing in your countries to overcome legal and societal discrimination.

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#ForOurRainbowFuture: Junge Aktivist*innen besuchen die LSBTI*-Schutzwohnung „Streha“

Am dritten Tag des Jugendaustausches „#ForOurRainbowFuture“ stand erneut ein Besuch bei einer lokalen LSBTI-Organisation auf dem Programm. Die Teilnehmerinnen des Austausches besuchten in der Hauptstadt Tirana die erste und bisher einzige Schutzwohnung für LSBTI* in Albanien. Am Tag zuvor waren die Jungaktivist*innen bereits bei der aktivsten albanischen LSBTI-Organisation „Aleanca“ zu Gast gewesen.

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Manfred Bruns posthum mit “Hamburger Phönix” geehrt

Dokumentation der Rede von Wolfgang Preussner (LSVD Hamburg) zur Verleihung.

Im Rahmen der 4. Hamburger inter / nicht binär / trans Tagung wurde Manfred Bruns posthum mit dem “Hamburger Phönix” geehrt. Wolfgang Preussner hat die Ehrung entgegengenommen.

© LSVD Hamburg

Liebe Freund*innen,

Manfred Bruns war ohne Zweifel der Vorkämpfer in der deutschen LSBTI Rechtsgestaltung und Gesetzgebung. Manfreds juristisches Fachwissen und seine Hartnäckigkeit in der Durchsetzung der Gleichstellung war und ist immer noch Grundlage für die aktuelle und auch zukünftige LSBTI-Gesetzgebung. Zu seinem Lebenswerk gehören nicht nur die Mitgestaltung beim Allgemeinen Gleichstellungsgesetz (AGG) und bei der Modernisierung des Familien- und Abstammungsrechts, sondern auch sein Wirken zur Stärkung der Rechte von trans- und intergeschlechtlichen Menschen.

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#ForOurRainbowFuture: Junge Aktivist*innen besuchen Albaniens LSBTI-Organisation “Aleanca”

Für die LSBTI-Aktivistinnen von morgen organisiert der LSVD gemeinsam mit MAG Jeunes LGBT, ERALGBTI Equal Rights Association, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk und dem in Albanien ansässigen Regional Youth Cooperation Office — RYCO das internationale Jugendaustauschprogramm „For our Rainbow Future“. In Albanien entwickeln die Teilnehmen derzeit neue Projektideen zur Umsetzung eines LSBTI-Sommercamps, einer online Plattform und tauschen sich über Beispiele guter Praxis in den jeweiligen Ländern aus. Heute waren sie zu Besuch bei einer albanischen LSBTI-Organisation.

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Jugendaustausch “For our Rainbow Future“ geht in Tirana weiter

Für die LSBTI-Aktivist*innen von morgen organisieren wir das internationale Jugendaustauschprogramm „For our Rainbow Future“. An drei einwöchigen Trainings in Berlin, Paris und Tirana nehmen jeweils acht junge LSBTI-Aktivist*innen aus Deutschland, Frankreich und dem Westbalkan teil. Gestern begann in Tirana (Albanien) die Phase II unseres Projektes. Vergangenen Juli hatten wir mit 24 jungen LSBTI-Aktivi*stinnen aus Deutschland, Frankreich und dem Westbalkan in Berlin ein eng gestricktes Wochenprogramm mit Workshops und Terminen absolviert. Nunmehr entwickeln wir in Albanien Projektideen zur Umsetzung eines LSBTI-Sommercamps oder einer online Plattform zum Austausch über Beispiele guter Praxis und die Situation in den jeweiligen Ländern. Ab Donnerstag nehmen wir dann an der Jahreskonferenz unserer regionalen Partnerorganisation LGBTI Equal Rights Association ERA teil.

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