Posts Tagged ‘lesbisch’

Online talk with Mark Gevisser about his new book about “The Pink Line — the World´s Queer Frontiers” and the fight for the human rights of LGBTIQ+ globally

Einladung (deutsch)
Rezension (deutsch)
Article (English)

The Hirschfeld-Eddy-Foundation cordially invites you to the Online talk with Mark Gevisser about his new fascinating book “The Pink Line — the World´s Queer Frontiers” and the fight for their rights of LGBTIQ+ people all over the world.

Tuesday, 22 June, 6 PM (CEST)

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Online Talk mit Mark Gevisser über sein Buch: Die pinke Linie — weltweite Kämpfe um sexuelle Selbstbestimmung und Geschlechtsidentität

Invitation (English)
Article (English)
Rezension (deutsch)

Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung lädt herzlich ein zum Webtalk in englischer Sprache mit Mark Gevisser, südafrikanischer Journalist und Autor des Buches „Die pinke Linie. Weltweite Kämpfe um sexuelle Selbstbestimmung und Geschlechteridentität“.

Dienstag, den 22. Juni um 18 Uhr MESZ

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Die pinke Linie

Im April 2021 erscheint Mark Gevissers faszinierendes Buch „Die pinke Linie. Weltweite Kämpfe um sexuelle Selbstbestimmung und Geschlechtsidentität“.

Gevisser, 1964 in Johannesburg geboren, gilt als einer der wichtigsten Autoren Südafrikas. Er publiziert in den Leitmedien seiner Heimat zu politischen und kulturellen Themen der Regenbogennation. Mit einem Stipendium der Open Society Foundation bereiste er über zwanzig Länder und schrieb Artikel über LSBTI und deren Kämpfe in aller Welt. „The Pink Line“ erschien letztes Jahr in den USA.

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Glaubensgemeinschaften als Teil des Problems – und der Lösung

Religiös motivierte Diskriminierung erleben LSBTI*-Personen weltweit. Ob christliche Kirchen oder andere Religionsgemeinschaften: Sie grenzen aus, verweigern Teilhabe am Gemeindeleben, zwingen in die Unsichtbarkeit, beteiligen sich mancherorts sogar an staatlicher Verfolgung. LSBTI*-freundliche Kirchen und konfessionelle Träger der Entwicklungszusammenarbeit sorgen dabei für Gegenwind. Religiös motivierte LSBTI*-Feindlichkeit ist das Thema des Forum 2 bei der Online-Konferenz der Hirschfeld-Eddy-Stiftung im Dezember 2020.

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LBTI-inclusive Human Rights work in Southern Africa: the Masakhane Project





Invitation to an Online Talk of LSVD and Hirschfeld-Eddy-Foundation

When: Wednesday, 23. September, 5:00 — 6:00 PM CEST
Who:
Botho Maruatona, Botswana, Coalition of African Lesbians, Community and Campaigns Officer
Tash Dowell, Zimbabwe, Feminist Action Collective
Neo Kabi, Lesotho, Masakhane-Collective
Moderator: Cornelia Sperling, Masakhane project supporter for the LSVD and filia.

Beitrag

We’ll hear and discuss experiences from the South: The Masakhane Project “Promoting Human Rights in Southern Africa by strengthening Women NGO Activists – with a focus on Women’s Rights and SOGIE Rights” has been organized since 2014 by the Coalition of African Lesbians. Through strengthening feminist community building and advocacy work in six countries: Botswana, Eswatini, Lesotho, Mozambique, Zambia, Zimbabwe — www.cal.org.za . Masakhane is supported by filia, the German Women’s Fund and and the Lesbian and Gay Federation in Germany LSVD and financed by the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development — BMZ.

We will be in conversation with three activists from Southern Africa who are part of the Masakhane Project and learn about the critical perspective of the Coalition of African Lesbians on advocacy focusing on LGBTI rights in the broader context of the relationship between Global North and Global South. Competition, support, allyship, as well as the experiences of collective feminist movement building in the region will be topics of discussion.

Please register with name (and organization if applicable) before Sep 23 by email: c.sperling [at] reviera.de
The access link for the Zoom session will be sent to all registered users a few hours in advance by email.

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Von Mit-Müttern und halbherzigen Kompromissen

Geplante Reform des Abstammungsrechts

Im März dieses Jahres hat das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz den lange erwarteten Entwurf zur Reform des Abstammungsrechts vorgelegt. Durch den Entwurf sollen gleichgeschlechtliche Frauenpaare, in deren Ehe oder Lebenspartnerschaft ein Kind hineingeboren wird, mit verschiedengeschlechtlichen Ehepaaren gleichgestellt werden. Die Mit-Mütter sollen nach § 1592 Abs. 2 Nr. 1 BGB‑E wie Ehemänner mit der Geburt des Kindes zweiter rechtlicher Elternteil des Kindes werden. Die bisher notwendige Stiefkindadoption wäre überflüssig. Ebenso soll die Gleichstellung erfolgen bei unverheirateten bzw. unverpartnerten Frauenpaaren, indem eine Frau nach § 1592 Abs. 2 Nr. 2 BGB‑E  ihre Mit-Mutterschaft in öffentlich-beurkundeter Form anerkennen kann; auch auf diesem Wege soll die Mit-Mutter von Geburt an zweiter rechtlicher Elternteil des Kindes sein können. weiter…

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Schön, stark, sicher

European Lesbian* Conference (c) EL*CDie European Lesbian* Conference in Kiew

Die Medienaufmerksamkeit war enorm. Schon vor meinem Abflug meldete queer.de einen Angriff auf die zweite European Lesbian* Conference (EL*C). Und so war es dann auch: Am Eröffnungsabend, dem 12. April 2019 demonstrierten ukrainische Rechtsnationale im Eingangs-bereich des Konferenzhotels „Tourist“. Eine Scheibe wurden eingeschlagen und Slogans gesprüht wie „LGBT go away“, Tränengas drang ins Hotel. Die Schweizer Botschaft twitterte, dass sie volles Vertrauen in die ukrainischen Sicherheitskräfte hätte, die Sicherheit der European Lesbian* Conference zu gewährleisten. Anders gesagt: Wir beobachten das genau, bitte passt auf. Die westlich orientierten Kräfte werden das sehr ernst nehmen.

Auch am nächsten Morgen wieder Proteste. Direkt vor dem Eingang des Konferenzhotels versuchte eine kleine Gruppe Frauen, offensichtlich aus dem fundamentalistisch-christlichen Spektrum, den Zugang zur Konferenz zu verwehren. Da die meisten Teilnehmer*innen schon angereist waren, hieß das für uns vor allem: Nicht rausgehen. Drinnen bleiben. weiter…

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Wie gehen wir in unserem Gesundheitssystem mit vulnerablen gesellschaftlichen Gruppen um?

v.l.n.r. Gabriela Lünsmann, LSVD Bundesvorstand, Dr. Heiner Garg, Minister für Soziales, Gesundheit, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein (FDP), Dr. Carsten Leffmann, Geschäftsführer der Ärztekammer Schleswig-Holstein. © Hans WiedlLSVD-Bundesvorstand Gabriela Lünsmann auf dem Eröffnungspodium “Alt, schwul, arm, Chroniker – wie gehen wir in unserem Gesundheitssystem mit vulnerablen gesellschaftlichen Gruppen um?” des Kongresses “Vernetzte Gesundheit” am 16./ 17.01 in Kiel

Sehr geehrter Herr Minister Dr. Garg,
sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich, hier heute anlässlich der Eröffnung der Tagung „Vernetzte Gesundheit“ in meiner Funktion als Bundesvorstand des LSVD, des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland das Wort an Sie zu richten.

Das Verhältnis von lesbischen Frauen, schwulen Männern und trans* und intergeschlechtlichen Menschen zur Medizin ist historisch betrachtet schwierig und geprägt durch Pathologisierung. Erst 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO beschlossen, Homosexualität nicht mehr als psychische Krankheit zu definieren.

Doch wie sieht es mit der lesbischen, schwulen, bi‑, trans* und intersexuellen Gesundheit heute aus? weiter…

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Gedenken für die verfolgten Lesben* der NS-Diktatur

Rede von Axel Hochrein (LSVD-Bundesvorstand) auf der Gedenkveranstaltung für die verfolgten und ermordeten Lesben* in der NS-Diktatur

 

Axel Hochrein (LSVD-Bundesvorstand) - Foto: LSVDLiebe Freundinnen, liebe Freunde,

das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgen Homosexuellen, gegenüber dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas, und nicht weit entfernt vom Denkmal für Sinti und Roma, ist ein Ort, wo uns die pervertierte Unmenschlichkeit des Nationalsozialismus bedrückend begegnet.

Die Verfolgung und Ermordung von Menschen, die nicht in die menschenverachtende Ideologie der Nationalsozialisten passte. Menschen, die gleichgeschlechtlich liebten, waren eine der Opfergruppen, die in dieser Zeit unvorstellbares Unrecht und Leid erfuhren.

Unrecht kennt kein Geschlecht. Leid kennt kein Geschlecht.

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Was ändert sich durch die neue Richtlinie der Bundesärztekammer zur Entnahme und Übertragung von menschlichen Keimzellen im Rahmen der assistierten Reproduktion?

Für alleinstehende und Frauen, die in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft leben bzw. mit einer Frau verheiratet sind, ändert sich leider nichts. Sie sind in Deutschland weiterhin auf den guten Willen der Samenbanken und gynäkologischen Praxen angewiesen. Der LSVD fordert, dass durch Bundesgesetz klargestellt wird, dass die assistierte Reproduktion allen Menschen unabhängig von Familienstand und sexueller Orientierung bzw. geschlechtlicher Identität offensteht. weiter…

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