Posts Tagged ‘Mehrfachdiskriminierung’

Intersectionality is not a synonym for diversity

Deutsch

Key topics at a high-level online event held by the UN LGBTI Core Group during the 75th session of the United Nations General Assembly in late September 2020 were intersectionality, protecting the rights of LGBTI people, and lessons learned from the pandemic.

While all LGBTI persons experience discrimination and exclusion, we do not experience discrimination and violence in the same way,” said Jessica Stern at the opening of the high-level event held by the UN LGBTI Core Group during the 75th session of the United Nations General Assembly in late September 2020. The UN LGBTI Core Group is an informal group of UN member states that was founded in 2008 with Germany involved from the start (see boxed info text).

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Intersektionalität ist kein Synonym für Vielfalt

English

Der Ansatz der Intersektionalität, der Schutz der Rechte und die Lehren, die aus der Pandemie gezogen werden, waren zentrale Themen bei einer hochrangigen Online-Veranstaltung der UN LGBTI Core Group während der 75. UN-Generalversammlung Ende September 2020.

Während alle LGBTI-Personen Diskriminierung und Ausgrenzung erfahren, erleben wir Diskriminierung und Gewalt nicht in der gleichen Weise“, sagte Jessica Stern bei der Eröffnung der hochrangigen Veranstaltung der UN-LGBTI Core Group während der 75. Sitzung der UN-Generalversammlung Ende September 2020. Die LGBTI-Core Group der Vereinten Nationen ist eine informelle Gruppe von Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, die 2008 gegründet wurde und der Deutschland von Anfang an angehört. (Siehe Infobox)

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LBTI-inclusive Human Rights work in Southern Africa: the Masakhane Project





Invitation to an Online Talk of LSVD and Hirschfeld-Eddy-Foundation

When: Wednesday, 23. September, 5:00 — 6:00 PM CEST
Who:
Botho Maruatona, Botswana, Coalition of African Lesbians, Community and Campaigns Officer
Tash Dowell, Zimbabwe, Feminist Action Collective
Neo Kabi, Lesotho, Masakhane-Collective
Moderator: Cornelia Sperling, Masakhane project supporter for the LSVD and filia.

Beitrag

We’ll hear and discuss experiences from the South: The Masakhane Project “Promoting Human Rights in Southern Africa by strengthening Women NGO Activists – with a focus on Women’s Rights and SOGIE Rights” has been organized since 2014 by the Coalition of African Lesbians. Through strengthening feminist community building and advocacy work in six countries: Botswana, Eswatini, Lesotho, Mozambique, Zambia, Zimbabwe — www.cal.org.za . Masakhane is supported by filia, the German Women’s Fund and and the Lesbian and Gay Federation in Germany LSVD and financed by the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development — BMZ.

We will be in conversation with three activists from Southern Africa who are part of the Masakhane Project and learn about the critical perspective of the Coalition of African Lesbians on advocacy focusing on LGBTI rights in the broader context of the relationship between Global North and Global South. Competition, support, allyship, as well as the experiences of collective feminist movement building in the region will be topics of discussion.

Please register with name (and organization if applicable) before Sep 23 by email: c.sperling [at] reviera.de
The access link for the Zoom session will be sent to all registered users a few hours in advance by email.

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Menschenrechte von LSBTI — ein schwieriges Thema für die OSZE

OSZE in Hamburg:  Parallelkonferenz der Zivilgesellschaft

Am 8.Foto: Civic Solidarity Platform und 9. Dezember 2016 trafen sich dann die Außenminister*innen der OSZE-Staaten zum Ministerrat. Seit 2010 findet jedes Jahr im Vorfeld dieses Treffens eine Parallelkonferenz der Zivilgesellschaft statt. Daher kamen am 6. und 7. Dezember mehr als hundert Vertreter*innen der Zivilgesellschaft aus allen Regionen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Hamburg zusammen. Die Civic Solidarity Platform (CSP) hatte eingeladen und LSVD/Hirschfeld-Eddy-Stiftung waren dabei. Die OSZE hat 57 Teilnehmerstaaten aus Asien, Europa und Nordamerika und 2016 hatte Deutschland den OSZE-Vorsitz inne. Ein Schlussdokument mit Empfehlungen der Zivilgesellschaft an den Ministerrat wurde einstimmig verabschiedet und dem deutschen Außenminister FrankWalter Steinmeier übergeben. weiter…

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Schutz von geflüchteten Frauen und LSBTI

LSVD beim Parlamentarischen Frühstück

Wie sieht es mit dem Schutz  in Deutschland von Frauen und LSBTI vor geschlechtsspezifischer Verfolgung aus?” — zu diesem Thema lud die AG Frauenrechte im Forum Menschenrechte am 15. Dezember 2016 zu einem Parlamentarischen Frühstück. Markus Ulrich (LSVD-Pressesprecher), Rahel Volz (Terre des Femmes)  und Pia Roth (Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel / KOK) informierten als Referent*innen die anwesenden Bundestagsabgeordneten bzw. ihre Mitarbeitenden über die Schwierigkeiten, mit denen sich besonders schutzbedürftige Geflüchtete im Asylverfahren und den Unterkünften konfrontiert sehen, und zeigten auf, wie Deutschland seinen menschenrechtlichen Verpflichtungen besser nachkommen würde. Mit dabei waren die Abgeordneten Volker Beck, Cornelia Möhring, Ulli Nissen, Harald Petzold und Ulle Schauws.

Hintergrund

Queere Geflüchtete — Fragen und Antworten

www.queer-refugees.de

 Fotos: Terre Des Femmes

 

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LSBTI in Südafrika — Von der Verfassung geschützt, im Alltag diskriminiert

Wir dokumentieren den Vortrag von Dr. Ben Khumalo-Seegelken, gehalten am 23. November 2016 im Berliner Afrikahaus im Rahmen der Veranstaltungsreihe Crossings & Alliances der Hirschfeld-Eddy-Stiftung in Kooperation mit dem Afrikahaus. Das anschließende Gespräch wurde von Tsepo Bollwinkel moderiert.

Einladung zur Veranstaltung hier

Vortrag zum Download (pdf)

Afrikahaus Berlin 2016- Ben Khumalo-Seegelken und Tsepo BollwinkelDie Menschen Südafrikas haben schon bei den Verhandlungen im Übergang vom Unrechtstaat der Apartheid zur rechtstaatlichen Demokratie um das Jahr 1990 Weichen gestellt und den Grund dafür gelegt, endlich und dauerhaft auf dem Fundament versöhnlicher Mitmenschlichkeit leben zu können. Buchstabe und Geist der 1996 verabschiedeten südafrikanischen Verfassung – weltweit  die erste Verfassung, die in der »Gleichheitsklausel« (Artikel 9) die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung [und der Geschlechtsidentität][1] ausdrücklich verbietet —  atmen diesen Leitgedanken gegenseitigen Respekts, „ubuNtu“, und gleichberechtigter Vielfalt.

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Can African Diaspora organizations in Germany facilitate dialogue between the global North and South on LGBTIQ human rights?

Talk by Tsepo Bollwinkel on 27 November 2014 in Berlin as part of the Hirschfeld-Eddy Foundation’s Crossings & Alliances series in cooperation with the Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD Bund e.V.)

Artikel in deutscher Fassung

Download talk German Version (PDF )

Download talk English Version — (PDF)

Photos

Can African Diaspora organizations in Germany facilitate dialogue between the global North and South on LGBTIQ human rights?

Tsepo Bollwinkel

Ladies, gentlemen, and everyone between and beyond constructions of gender,

I am pleased and grateful to have the chance to speak to you this evening. Thanks are due to the organizational efforts of the Hirschfeld-Eddy Foundation, and especially to Sarah Kohrt. Thank you to the Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD), which is not only my social/political home in the black community in Germany, but has also come a long way to be co-hosting events such as this one today. Thank you also to Ise Bosch and her Dreilinden organization. Ise, you have played a large part in turning my personal prejudices against white people, especially those with a feminist or queer bent, into more nuanced and peaceable perspectives. Ten years ago I would not have given a talk on this topic to white people. But your respect and your deep reflections on human rights have opened my eyes and heart such that I can now recognize allies like you. This talk is an extended version of a position paper of the same title but with a different focus that I wrote for last year’s Rainbow Philanthropy Conference.

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Organisationen der afrikanischen Diaspora in Deutschland als Vermittler im Kontakt zwischen dem globalen Norden und Süden für die Menschenrechte von LGBTIQ*?

Dokumentation des Vortrags von Tsepo Bollwinkel, gehalten am 27. November 2014 in Berlin im Rahmen der Veranstaltungsreihe Crossings & Alliances der Hirschfeld-Eddy-Stiftung, in Kooperation mit der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD Bund e.V.)

article in english

Download Vortragstext deutsche Fassung (PDF )

English Version — Download talk  (PDF)

Fotos

Organisationen der afrikanischen Diaspora in Deutschland als Vermittler im Kontakt zwischen dem globalen Norden und Süden für die Menschenrechte von LGBTIQ*?

Tsepo2Sehr geehrte Damen und Herren und sehr geehrte Menschen zwischen und jenseits der Geschlechterkonstruktionen,

ich freue mich und bin dankbar, Ihnen heute Abend hier vortragen zu dürfen. Dank an die Organisation durch die Hirschfeld-Eddy-Stiftung; hier ist besonders Sarah Kohrt zu nennen. Dank an die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD), die nicht nur meine gesellschaftspolitische Heimat innerhalb der Schwarzen Community in Deutschland ist, sondern auch einen weiten Weg zurückgelegt hat, um heute mit Selbstverständlichkeit Kooperationspartnerin von Veranstaltungen wie dieser hier zu sein. Ein weiterer Dank gilt Ise Bosch und ihrer Dreilinden Gesellschaft. Ise, Du hast einen großen Anteil daran, dass sich meine persönlichen Vorurteile gegenüber weißen Menschen, speziell diejenigen mit feministischem oder queerem Engagement, in eine differenziertere und friedfertigere Sicht auflösen konnten. Vor 10 Jahren hätte ich zu diesem Thema nicht vor weißen Menschen referiert. Aber Du hast mir mit deinem Respekt und deiner tiefen menschenrechtlichen Reflektiertheit die Augen und das Herz geöffnet, so dass ich jetzt Verbündete wie Dich auch wahrnehmen kann. Dieser Vortrag ist die Weiterführung eines Thesenpapiers, das ich mit demselben Titel, jedoch einem anderen Fokus, für die Fachtagung Regenbogenphilanthropie des vergangenen Jahres geschrieben habe.

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Rassismus und LGBTI

Parallelbericht für den UN-Antirassismus-Ausschuss CERD in Berlin vorgestellt

Im Mai 2015 wurde die Überprüfung Deutschlands durch den UN-Antirassismus-Ausschuss (CERD) abgeschlossen. Die Bundesregierung hatte 2013 ihren Staatenbericht zur Antirassismus-Konvention (ICERD) eingereicht. Die Zivilgesellschaft hatte eigene kritische Berichte erstellt und eingereicht. Die Diakonie und das Forum Menschenrechte haben für ihren Parallelbericht ein Bündnis aus unterschiedlichen Gruppen initiiert. Auf Initiative des Koordinators Joshua Kwesi Aikins wurde ein ausführlicher Hintergrundbericht zur Verschränkung von Rassismus und Homophobie / Transphobie verfasst. Dieser Hintergrundbericht, geschrieben von Beatrice Cobbinah, hat den Titel „Rassistische Diskriminierung und Gewalt gegen lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und inter*Personen in Deutschland. Eine intersektionale Analyse der Situation“. Er ist als Passage in den Diakonie-Parallelbericht eingeflossen. Damit ist dieser Parallelbericht der einzige unter den Alternativberichten, der sich mit der Situation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* (LGBTI) auseinandersetzt, die Rassismus erfahren. Außerdem ist er von Menschen geprägt, die von Rassismus betroffen sind. Ende April 2015 wurde er von der Hirschfeld-Eddy-Stiftung in Kooperation mit der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) in der Reihe Crossings & Alliances vorgestellt. weiter…

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UN fordert justiziable Definition von Rassismus

Abschließende Bemerkungen kritisieren Deutschland

Deutschland muss Rassismus definieren — das ist ein wichtiges Ergebnis der Staatenüberprüfung vor dem UN-Antirassismus-Ausschuss. Im deutschen Recht fehlt eine Definition von rassistischer Diskriminierung, die den Anforderungen der UN-Antirassismuskonvention (ICERD) gerecht wird. Zwar verbieten das Grundgesetz und das Allgemeine Gleichstellungsgesetz rassistische Diskriminierung, aber die Unbestimmtheit und Unklarheit des Begriffs verhindern, dass deutsche Gerichte, Strafverfolgungsbehörden und auch Betroffene sich auf das UN-Abkommen berufen können. Ausdrücklich heißt es in den abschließenden Bemerkungen (concluding observations), dass das Fehlen einer Definition eine Zurückhaltung bei den Gerichten bewirke, sich auf das Abkommen zu beziehen. weiter…

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