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Veranstaltungen

Rainbowflashs gegen Homo- und Transphobie

Rainbowflash_HamburgZum internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai 2014 finden weltweit zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen statt. Auch die LSVD-Landesverbände sind an vielen Orten in Deutschland mit aktiv.

Am 17. Mai 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel gestrichen. Homosexualität gilt seitdem auch offiziell nicht mehr als Krankheit.

 

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LSVD-Pressemeldung zum IDAHOT

 

Markus Ulrich
LSVD-Bundesverband

 

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Aktionspläne

Respekt in Bund und Land

Berlin, Sommer 2008: Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen wird beschädigt, eine Reihe von gewalttätigen Angriffen auf Lesben, Schwule und Transgender erschüttert die Hauptstadt. Bei einer Kundgebung am 18. August fordert LSVD-Bundesvorstand Günter Dworek einen Nationalen Aktionsplan gegen Homophobie, um alltäglicher Ausgrenzung entschlossen entgegenzutreten. Unter den Anwesenden sind mit Thomas Birk und Anja Kofbinger von Bündnis 90/ Die Grünen zwei Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses. Sie nehmen das Anliegen für das Land Berlin auf und stellen einen entsprechenden Antrag im Berliner Parlament, der in den Ausschüssen landet. 

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LSVD Sachsen-Anhalt setzt Hassgewalt auf die Agenda

(c) LSVD Sachsen-AnhaltKleine Anfrage im Landtag nach Gesprächsabend des Schwulen Überfalltelefons Magdeburg 

Ende letzten Jahres veranstaltete das Schwule Überfalltelefon Magdeburg einen Gesprächsabend zum Thema „Prävention homophober Gewalt“. Eingeladen dazu warenKrminialoberkommissarin Maria Tischbier, Ansprechpartnerin für gleichgeschlechtliche Lebensweisen der Berliner Polizei, und Bastian Finke, Projektleiter vom schwulen Anti-Gewaltprojekt „Maneo” aus Berlin. Beide berichteten über Anzahl, Prävention und Umgang mit homophoben Straftaten . Anschließend machte Annika Döhring von der Beratungsstelle für Opfer gegen rechte Gewalt aus Salzwedel deutlich, dass Straftaten gegen die sexuelle Identität als politische Straftaten gelten. Zuständig für die Verfolgung dieser Straftaten ist somit der Staatsschutz. Doch wie werden solche Straftaten erkannt und werden sie überhaupt als solche erfasst? Ohne eine regelmäßige Fortbildung der damit befassten Strafverfolgungsbehörden und der Polizeibeamtinnen und ‑beamten helfen auch die besten Gesetze nichts. Grit Merker, Polizeibeamtin aus Sachsen-Anhalt und eine der Ansprechpartnerinnen für gleichgeschlechtliche Lebensweisen erläutert, dass zwar Fortbildungen angeboten werden, diese aber nicht ausreichend besucht werden. 

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Rainbowflashs für Respekt

Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT)Rainbowflash_Hamburg (c) LSVD Hamburg

Am 17. Mai, dem Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT), wird weltweit mit Rainbowflashs und zahlreichen Veranstaltungen auf die verbreitete Homo- und Transphobie aufmerksam gemacht. Die Rainbowflashs sind auch ein Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen in den über 70 Ländern, in denen Homosexualität noch immer strafbar ist. In sieben Ländern werden homosexuelle Handlungen sogar mit der Todesstrafe belegt. In Russland werden die Rainbowflashs seit diesem Jahr wieder staatlich verfolgt.

Ein Überblick über die Veranstaltungen des LSVD anlässlich von IDAHOT 

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Freundschaftskuss aus Zerbst

Wappen_ZerbstWir dokumentieren das Antwortschreiben von Andreas Dittmann, Bürgermeister von Zerbst

Sehr geehrter Herr Pfarr, sehr geehrte Frau Wechselmann, sehr geehrter Herr Hochrein,

(…) Ihre Intention des ’normalen’ Umgangs miteinander und der Begegnung trifft im Kern meine Position. Plakative Veranstaltungen oder öffentliche Outings hlte ich für wenig hilfreich und würden mit blick auf meine bisherigen Kontakte in Russland eher zum Rückzug von Gesprächspartnern führen. 

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LSVD-Landesverbände unterstützen Aktion Freundschaftkuss

Aktion FreundschaftskussDie Aktion „Freundschaftskuss“ protestiert gegen das geplante Antihomosexualitätsgesetz „6.13.1“, das von der Duma bereits in erster Lesung verabschiedet wurde. Das Gesetz zielt darauf, Lesben und Schwule mundtot zu machen und die Zivilgesellschaft systematisch zu unterdrücken. Seit dem 04. April verschicken die LSVD-Landesverbände zusammen mit Quarteera und der Hirschfeld-Eddy-Stiftung Briefe an Ministerpräsidenten und ‑präsidentinnnen sowie Landräte und Oberbürgermeisterinnen. Denn 14 Bundesländer unterhalten Beziehungen mit Russland auf Landesebene, 91 Städte und Landkreise haben Partnerschaften mit russischen Städten und Rajons. Darin bitten wir sie, die bestehenden Beziehungen zu russischen Regionen und Städten zu nutzen, um gegen das Gesetzesvorhaben zu protestieren und deutlich zu machen, dass die Menschenrechte von Lesben und Schwulen für sie integraler Bestandteil des kulturellen Austauschs sind. Zudem schlagen wir etwa vor, russische Besucherinnen und Besucher mit Lesben und Schwulen aus ihrer Stadt oder Region zusammenbringen oder aber russische Lesben und Schwule aus Ihren Partnerstädten einladen. 

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LSVD Sachsen-Anhalt feiert neue Geschäftsstelle

Dank viel ehrenamtlichen Engagements in mehren Wochen der Vorbereitung konnten der LSVD Sachsen-Anhalt und der CSDEröffnungsempfang beim LSVD Sachsen-Anhalt Magdeburg am 27. Februar in die neuen Räume der gemeinsamen Geschäftsstelle einladen. Stolz begrüßten die Gastgebenden zum Eröffnungsempfang rund 60 Gäste in dem Ladencafe in der Schäfferstraße 16. Mit dabei der Minister für Soziales und Arbeit Norbert Bischoff, Landtagsabgeordnete aller Fraktionen, eine Reihe von Stadträten, die Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Magdeburg, der Landesvorsitzende der Grünen sowie weitere Personen des öffentlichen Lebens der Stadt Magdeburg. 

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Bundesländer für die Öffnung der Ehe!?

(c) Bundesrat 2006

Update vom 17. März 2013: Nordrhein-Westfalen unterstützt die Bundesratsinitiative zur Eheöffnung nun ebenfalls.

Update vom 12. März 2013: Inzwischen haben sich auch Schleswig-Holstein und Niedersachsen der Bundesratsinitiative angeschlossen.

Um sämtliche Diskriminierungen auf einmal zu beenden, werden die Länder Rheinland-Pfalz und Hamburg am 22. März im Bundesrat einen Gesetzentwurf zur Öffnung der Ehe einbringen. Aus welchen Ländern ist mit Unterstützung zu rechen? Ein Überblick:

 

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Veranstaltungen

Gegen das Vergessen

Neue Stolpersteine in Magdeburg
Am 09. Oktober 2012 wurden in Magdeburg auf Initiative des LSVD Sachsen-Anhalt durch den Künstler Gunter Demnig zwei weitere Stolpersteine zum Gedenken an homosexuelle Opfer des Nationalsozialismus verlegt. Damit erinnern nun insgesamt acht Stolpersteine in Magdeburg an diese Opfergruppe.

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Projekte Verband

Stolpersteine für homosexuelle NS-Opfer in Magdeburg

Stolperstein - Foto: LSVD-ArchivKZ Sachsenhausen, 11. Juni 1940 um 23 Uhr: Der 42jährige gebürtige Magdeburger Paul Walter Karl Juhe wählt angeblich den „Freitod durch Erhängen“. Nach Ver- büßung einer drei- jährigen Zucht- hausstrafe aufgrund des §175a war er wenige Tage zuvor als „Schutzhäftling“ nach Sachsenhausen gebracht worden. Knapp zwei Jahre später, Klinkerwerk, Außenlager des KZ Sachsenhausen, in dem sich beinah ausschließlich Rosa-Winkel-Häftlinge förmlich zu Tode schuften.