Posts Tagged ‘Südafrika’

LGBTI-inklusive Menschenrechtsarbeit im südlichen Afrika — das Masakhane Projekt

Web-Talk mit Aktivistinnen aus Botswana, Zimbabwe, Lesotho und Südafrika im Rahmen der Gesprächsreihe. “Leave no one behind! Entwicklungszusammenarbeit und LGBTI-Perspektiven” am 23. September 2020. Masakhane ist das größte je vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Projekt für lesbische Frauen und Transpersonen. 2014 vom LSVD und filia.die frauenstiftung initiiert wird es vom BMZ finanziert. Es wird in den Jahren 2018–2021 unter dem Titel „Menschenrechte im südlichen Afrika durch Stärkung von NGO-Aktivistinnen voranbringen – mit dem Fokus Frauenrechte und LGBTI-Rechte fortgeführt.

Gesprächsdokumentation des Web-Talks vom 23. September 2020

Gesprächspartnerinnen:
Botho Maruatona, Botswana / Südafrika, Coalition of African Lesbians (CAL), Community and Campaigns Officer
Tash Dowell, Zimbabwe, Feminist Action Collective
Neo Kabi, Lesotho, Masakhane-Collective
Moderation: Cornelia Sperling, Masakhane Projekt-Unterstützerin für LSVD e.V. und filia e.V.

Einladung

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LBTI-inclusive Human Rights work in Southern Africa: the Masakhane Project





Invitation to an Online Talk of LSVD and Hirschfeld-Eddy-Foundation

When: Wednesday, 23. September, 5:00 — 6:00 PM CEST
Who:
Botho Maruatona, Botswana, Coalition of African Lesbians, Community and Campaigns Officer
Tash Dowell, Zimbabwe, Feminist Action Collective
Neo Kabi, Lesotho, Masakhane-Collective
Moderator: Cornelia Sperling, Masakhane project supporter for the LSVD and filia.

Beitrag

We’ll hear and discuss experiences from the South: The Masakhane Project “Promoting Human Rights in Southern Africa by strengthening Women NGO Activists – with a focus on Women’s Rights and SOGIE Rights” has been organized since 2014 by the Coalition of African Lesbians. Through strengthening feminist community building and advocacy work in six countries: Botswana, Eswatini, Lesotho, Mozambique, Zambia, Zimbabwe — www.cal.org.za . Masakhane is supported by filia, the German Women’s Fund and and the Lesbian and Gay Federation in Germany LSVD and financed by the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development — BMZ.

We will be in conversation with three activists from Southern Africa who are part of the Masakhane Project and learn about the critical perspective of the Coalition of African Lesbians on advocacy focusing on LGBTI rights in the broader context of the relationship between Global North and Global South. Competition, support, allyship, as well as the experiences of collective feminist movement building in the region will be topics of discussion.

Please register with name (and organization if applicable) before Sep 23 by email: c.sperling [at] reviera.de
The access link for the Zoom session will be sent to all registered users a few hours in advance by email.

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Wie sich Corona auf LSBTI-Aktivismus in Osteuropa und im Globalen Süden auswirkt

Berichte unserer Partnerorganisationen aus Russland, Tunesien, Uganda, Südafrika, Nicaragua und dem Westbalkan

Wie ist die Situation von LSBTI und wie beeinflusst Covid19 die Arbeit? Wie meistern sie die Situation? Welche Bedarfe und Bedürfnisse gibt es?

Corona Virus

Wir wollten Informationen aus erster Hand und wissen, wie sich die Situation in den Städten und Ländern unserer Partner*innen darstellt. Wie ist die Situation von LSBTI und wie beeinflusst Covid19 ihre Arbeit? Wie meistern sie die Situation, um mit ihren Projekten fortzufahren und gute Ergebnisse zu erzielen? Und schließlich fragten wir nach Bedarfen und Bedürfnissen, die jetzt befriedigt werden müssen, damit die Arbeit weitergehen kann.

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Es ist eine Bewegung entstanden…“

Dawn Cavanagh, Geschäftsführerin von CAL beim LSVD (August 2015)Masakhane — Der Projektbesuch bei der Coalition of African Lesbians in Südafrika und Botswana
 
Seit 2014 läuft das Projekt Masakhane zur Stärkung von Lesben, Bi und Trans* im südlichen Afrika. Finanziert wird dieses Vorzeigeprojekt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und von filia. Die Coalition of African Lesbians (CAL) führt das Projekt unter Leitung vom LSVD und filia durch. Vom 14. bis 25. Juni reisten Uta Schwenke (Bundesvorstandsfrau beim LSVD) und Sonja Schelper (filia-Geschäftsführerin) nach Südafrika und Botswana, um sich über die Ergebnisse des nun bald endenden Projektes zu informieren.

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LSBTI in Südafrika — Von der Verfassung geschützt, im Alltag diskriminiert

Wir dokumentieren den Vortrag von Dr. Ben Khumalo-Seegelken, gehalten am 23. November 2016 im Berliner Afrikahaus im Rahmen der Veranstaltungsreihe Crossings & Alliances der Hirschfeld-Eddy-Stiftung in Kooperation mit dem Afrikahaus. Das anschließende Gespräch wurde von Tsepo Bollwinkel moderiert.

Einladung zur Veranstaltung hier

Vortrag zum Download (pdf)

Afrikahaus Berlin 2016- Ben Khumalo-Seegelken und Tsepo BollwinkelDie Menschen Südafrikas haben schon bei den Verhandlungen im Übergang vom Unrechtstaat der Apartheid zur rechtstaatlichen Demokratie um das Jahr 1990 Weichen gestellt und den Grund dafür gelegt, endlich und dauerhaft auf dem Fundament versöhnlicher Mitmenschlichkeit leben zu können. Buchstabe und Geist der 1996 verabschiedeten südafrikanischen Verfassung – weltweit  die erste Verfassung, die in der »Gleichheitsklausel« (Artikel 9) die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung [und der Geschlechtsidentität][1] ausdrücklich verbietet —  atmen diesen Leitgedanken gegenseitigen Respekts, „ubuNtu“, und gleichberechtigter Vielfalt.

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Spenden stärken Menschenrechte

ILGA-Weltkarte zur Situation von LGBTISpendensammlungen der Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Unter schwierigsten, zum Teil lebensgefährlichen Bedingungen kämpfen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender (LSBT) weltweit für ihre Rechte. Oftmals ist ihre mutige Arbeit nur durch Spenden möglich. Daher führen wir mit unserer Hirschfeld-Eddy-Stiftung auch Spendenaufrufe für unsere Partnerorganisationen im globalen Süden und Osteuropa durch. So können Sie sicher sein, dass Ihre Spende ankommt und einen Unterschied macht.

2015 kamen für SMUG – Sexual Minorities Uganda 15.000 Euro zusammen. Der ostafrikanische Staat Uganda ist einer der schlimmsten Verfolgerstaaten für LSBT. Seit Jahren arbeiten christliche Fundamentalisten, insbesondere inspiriert und finanziert von evangelikalen Kräften aus den USA, an der Verschärfung des ohnehin homophoben ugandischen Strafrechts. Zusammen mit lokalen und internationalen Partnerorganisationen will SMUG die Aufklärungs- und Akzeptanzarbeit in Uganda voranbringen. SMUG ist auch im internationalen NGO-Beirat der Hirschfeld-Eddy-Stiftung vertreten. weiter…

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Wie ist eine postkoloniale Arbeit für LSBTI möglich? — How is postcolonial work for LGBTI possible?

Diskussion am Beispiel von Projekten in verschiedenen afrikanischen Ländern — Fotos/Discussing examples from different African countries — Photos

Fotos: Caro Kadatz / Hirschfeld-Eddy-Stiftung

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Internationale Gäste bei der Hirschfeld-Eddy-Stiftung

In der Kölner Geschäftsstelle des LSVDBesuch als Teil eines Seminars über Grundrechte

Der LSVD und die Hirschfeld-Eddy-Stiftung empfingen am 19. August 24 Führungs- und Führungsnachwuchskräfte aus Politik, Justiz und NGOs aus der ganzen Welt. Darunter Gäste aus asiatischen Staaten wie Malaysia, China, den Philippinen oder Indonesien, den Ländern Subsahara-Afrikas wie Tansania, Elfenbeinküste und Südafrika, der MENA-Region und auch osteuropäischen Staaten, etwa Bulgarien, Bosnien-Herzegowina, Georgien oder Aserbaidschan. Allesamt waren im Rahmen eines Stipendiums durch die Friedrich-Naumann-Stiftung in Deutschland, um an einem mehrtägigen Seminar in Gummersbach zum Thema Rechtsstaat und Grundrechte teilzunehmen. weiter…

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Es gibt viel zu feiern, nämlich unseren eigenen Mut und unsere Widerstandsfähigkeit gegen diejenigen, die uns unterdrücken wollen.”

Dawn Cavanagh (c) LSVD Masakhane“ ist das größte jemals vom Bundesministerium für Entwicklung geförderte Projekt im Bereich LSBTI-Menschenrechte. Das Zulu-Wort lässt sich ins Deutsche übersetzen mit „Kommt, lasst uns gemeinsam stärker werden“. Initiiert vom LSVD und umgesetzt von der Coalition of African Lesbians (CAL) als Projektpartnerin vor Ort und dem LSVD und filia.die frauenstiftung von deutscher Seite, läuft dieses Projekt seit 2013. Ziele des Projekts sind die bessere Vernetzung, das „Capacity Building“ und die Selbstermächtigung von Lesben, bisexuellen Frauen und Trans* in Subsahara Afrika. Dawn Cavanagh, Geschäftsführerin von CAL im Gespräch mit LSVD-Bundesvorstand Uta Schwenke und Judith Menzl. (englische Originialversion)

LSVD: Dawn Cavanagh, herzlich Willkommen in Deutschland und in dem Berliner Büro des LSVD. Wir freuen uns sehr, dass Sie auf Ihrem Weg nach Genf einen Zwischenstopp in Berlin eingelegt haben und sich die Zeit für ein Interview mit uns nehmen.

Dawn Cavanagh: Vielen Dank, es ist wundervoll hier zu sein, in Berlin und bei Ihnen im LSVD. Ich liebe diese Stadt. Ich liebe Berlin. Es gefällt mir.

LSVD: Sie sind die Leiterin der Coalition of African Lesbians. Können Sie uns ein bisschen davon erzählen und was Sie dort machen?

Cavanagh: Die Coalition of African Lesbians ist ein Netzwerk, basierend auf 30 Mitgliedsorganisationen in neunzehn verschiedenen Ländern in Sub-Sahara Afrika. Wir sind Aktivistinnen. Wir sind Feministinnen. Wir bringen feministischen Aktivismus in unsere Arbeit, die sich hauptsächlich auf Überzeugungsarbeit konzentriert. Wir wollen Veränderungen in Richtlinien, Gesetzen, Strategien und in der Praxis von Menschenrechten für alle Menschen, in allen Ländern des afrikanischen Kontinents. Aber offensichtlich, da wir Frauen sind, verfolgen wir diese Ziele leidenschaftlich mit einem Fokus auf Frauenrechte. Und man kann nicht für Frauenrechte kämpfen, ohne sich dabei auch mit den sexuellen und reproduktiven Rechten auseinanderzusetzen. Also sind Sexualität und Gender ein sehr wichtiger Teil unserer Advocacy-Arbeit. weiter…

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Wie Lesben weltweit sichtbar werden. Vorbild Masakhane Projekt

Birgit Bosold (Schwules Museum*) ,  Manuela Kay (L-Mag), Dawn Cavanagh (Coalition of African Lesbians),  Uta Schwenke (LSVD-Bundesvorstand), Judith Menzl (Übersetzung), Markus Ulrich (LSVD-Pressesprecher) und Eva Henkel (Moderation)  (c) LSVD / KadatzInternationales Gespräch über lesbische Präsenz in politischen Netzwerken und Kampagnen

Gemeinsam stärker werden – eine einfache Formel für politische Netzwerkarbeit, die es in sich hat. Wie können Lesben ihre Präsenz, Sichtbarkeit und politische Wirksamkeit in Netzwerken stärken? Das war das Thema eines vom LSVD in Kooperation mit L‑Mag veranstalteten Diskussionsabends in der Werkstatt der Kulturen am 9. Juni in Berlin.

Im Mittelpunkt der Diskussion und beispielhaft für die erfolgreiche Zusammenarbeit von auf den ersten Blick nicht so wahrscheinlichen Partner/innen stand Dawn Cavanagh, Direktorin der Coalition of African Lesbians (CAL), mit ihrem Projekt „Masakhane“. Das Zulu-Wort lässt sich ins Deutsche übersetzen mit „Kommt, lasst uns gemeinsam stärker werden“. Initiiert vom LSVD und umgesetzt von CAL als Projektpartnerin vor Ort und dem LSVD und filia.die frauenstiftung von deutscher Seite läuft dieses Projekt seit 2013. Ganz überwiegend finanziert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), widmet sich Masakhane der besseren Vernetzung, dem „Capacity Building“ und der Selbstermächtigung von Lesben, bisexuellen Frauen und Trans* in Subsahara Afrika. weiter…

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