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The pink line – The new frontier in human rights

Invitation (english)
Einladung (deutsch)
Bericht (deutsch)
Buchrezension (Review — deutsch)

Online talk with author Mark Gevisser

South African author Mark Gevisser was invited to an online talk by the Hirschfeld-Eddy Foundation to present his new book The Pink Line: Journeys Across the World’s Queer Frontiers, which has recently also appeared in German. Klaus Jetz hosted the talk with the journalist from Cape Town.

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CSD Berlin — Vielfalt in allen Farben. #LautStarkProud

Fotos: Caro Kadatz

 

» LSVD und Uber mit gemeinsamen Wagen

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Fortschritt ist keine Selbstverständlichkeit

Staatsminister Michael Roth auf dem LSVD-Verbandstag

Staatsminister Michael Roth - Foto: Caro KadatzIn seiner Rede dankte Staatsminister Roth dem LSVD und den vielen Mitstreiter*innen für die wichtige Arbeit. Ohne den LSVD und das Engagement der Zivilgesellschaft seien viele Erfolge nicht möglich gewesen.

Besorgt berichtete er über die aktuelle Lage von LSBTI in aller Welt. Als besonders negatives Beispiel hob er Brunei hervor. Dort wurde gerade das Strafrecht drastisch verschärft und für einvernehmliche homosexuelle Handlungen zwischen erwachsenen Männern die Todesstrafe durch Steinigung eingeführt. Lesbischen Frauen drohen Stockhiebe und Gefängnis. Er habe so etwas nicht für möglich gehalten. Es zeige sich, dass der zivilisatorische Fortschritt keine Selbstverständlichkeit sei. Wenn LSBTI in Brunei um ihre Leben fürchten, dann dürfen wir nicht schweigen, so Roth.

Roth betonte die Bedeutung der Solidarität der LSBTI-Bewegung für andere unterdrückte Minderheiten. Er bat darum, 

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Impressionen vom 31. LSVD-Verbandstag 2019 in Berlin

Fotos: Caro Kadatz/LSVD

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Gute Konferenzergebnisse

Rechte einfordern, die Zukunft mitgestalten, mit Behörden zusammenarbeiten und Regierungsvertreter*innen für ihr Handeln oder ihre Inaktivität zur Rechenschaft ziehen. Darum geht es dem regionalen Netzwerk LGBTI Equal Rights Association ERA im Westbalkan und der Türkei. Die in der ersten Oktober-Woche durchgeführte ERA-Jahreskonferenz in Skopje war die erste ihrer Art in Mazedonien. Sie fand mit Unterstützung der Hirschfeld-Eddy-Stiftung und des LSVD mit Mitteln des Auswärtigen Amtes statt und bot für ERA und die Mitgliedsorganisationen aus Mazedonien eine gute Gelegenheit, LSBTI-Themen mit politischen Entscheidungsträger*innen und Vertreter*innen anderer zivilgesellschaftlicher Organisationen zu diskutieren und voranzubringen.

Mit ERA-Geschäftsführer Amarildo Fecanji sprach ich über die Ergebnisse der Konferenz. Das wichtigste Ergebnis war sicherlich die Stärkung der zwischenstaatlichen LSBTI-Plattform durch die Entscheidung der Regierung Mazedoniens für die nächsten beiden Jahre deren Vorsitz zu übernehmen. Dass die Regierungsvertreter*innen sich darauf einigten, ERA als technisches Sekretariat und zivilgesellschaftliche Ansprecherpartnerin zu installieren, bedeutet für unsere Partnerorganisation, dass sie großen Einfluss gewinnt auf die Steuerung der regionalen Plattform. „Wir werden dafür sorgen, dass es bald ein weiteres Regierungstreffen gibt. Die Plattform bietet ideale Möglichkeiten der Überzeugungsarbeit für uns als Interessenvertretung“, so Amarildo. 

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LSBTI-Jugendliche, Schule und Eltern: Das Schweigen überwinden

Ein hoch interessantes Panel beschäftigte sich am letzten Tag der Konferenz mit dem Thema junge und heranwachsende LSBTI. Es war divers besetzt und brachte Stimmen aus Albanien, Mazedonien, Serbien und Deutschland zusammen. Frank Morawietz vom Deutsch-Französischen Jugendwerk aus Berlin, der auch ein DFJW-Austauschprogramm mit dem Westbalkan in Albanien betreut, hob zunächst die Bedeutung solcher breit aufgestellten LSBTI-Konferenzen für die gesamte Region hervor. Die Wirkung solcher Events könne nicht hoch genug eingeschätzt werden. Das DFJW bringe jährlich 200.000 Jugendliche zusammen mit dem Ziel des Kennenlernens und gegenseitigen besseren Verstehens. Es sei Vorbild für ein ähnliches Austauschprojekt zwischen Frankreich, Deutschland und dem Westbalkan.

Er berichtete dann sehr persönlich von seinen Erlebnissen als Vater eines Trans*Jungen. Er sei in einer Zeit geboren, als in Deutschland vieles tabuisiert und kriminalisiert wurde (§ 175). Erst 1968 habe Bewegung in viele Dinge gebracht. Zweieinhalb Jahre habe der gesamte Prozess des Übergangs von einer Tochter zu einem Sohn gedauert. Selbst in einer so offenen Stadt wie Berlin sei diese Zeit alles andere als leicht gewesen, da die bürokratischen Mühlen langsam mahlen und sein Kind eine schwere Zeit durchlebt habe, mit vielen Krisen, Sitzungen mit Psychiatern, Klinikbesuchen. Hinzu kamen negative Erlebnisse in der Schule, verbale Übergriffe durch die Mitschüler*innen. Auch wenn er als Vater eines Trans*Kindes keine Diskriminierung, sondern sehr viel Unterstützung erlebt habe, so sei doch festzustellen, dass es an Beratungsangeboten für die Eltern mangele. Sie werden allein gelassen mit ihren Fragen und Selbstzweifeln an ihrer erzieherischen Kompetenz. Es fehle in Deutschland noch immer an Angeboten für Eltern von LSBTI und an Angeboten für Lehrer*innen zum Thema. 

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Zweites Regenbogenparlament in Köln

Impressionen der Veranstaltung

Fotos: Caro Kadatz /LSVD

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Gedenken für die verfolgten Lesben* der NS-Diktatur

Rede von Axel Hochrein (LSVD-Bundesvorstand) auf der Gedenkveranstaltung für die verfolgten und ermordeten Lesben* in der NS-Diktatur

 

Axel Hochrein (LSVD-Bundesvorstand) - Foto: LSVDLiebe Freundinnen, liebe Freunde,

das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgen Homosexuellen, gegenüber dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas, und nicht weit entfernt vom Denkmal für Sinti und Roma, ist ein Ort, wo uns die pervertierte Unmenschlichkeit des Nationalsozialismus bedrückend begegnet.

Die Verfolgung und Ermordung von Menschen, die nicht in die menschenverachtende Ideologie der Nationalsozialisten passte. Menschen, die gleichgeschlechtlich liebten, waren eine der Opfergruppen, die in dieser Zeit unvorstellbares Unrecht und Leid erfuhren.

Unrecht kennt kein Geschlecht. Leid kennt kein Geschlecht.

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Impressionen vom 30. LSVD-Verbandstag 2018

Fotos: Caro Kadatz / LSVD

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Impressionen von der Konferenz „Time for Change – Making Promises Reality“ zur Situation von LSBTI auf dem Westbalkan und in der Türkei.

21.11.2017, Berlin, Auswärtiges Amt

Fotos: Caro Kadatz / Hirschfeld Eddy Foundation