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Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Großer Erfolg der globalen LGBTI-Bewegung“

Konstanze Plett über das Grundsatzurteil zum Dritten Geschlecht in Indien

Prof. Dr. Konstanze Plett - Foto: Caro KadatzDie Entscheidung des Supreme Court of India vom April 2014 zum Dritten Geschlecht ist nach Einschätzung von Prof. Dr. Konstanze Plett  bahnbrechend für die Rechte von Trans* und kann als „großer Erfolg der globalen LGBTI-Bewegung“ gelten. Das Gericht hatte über den Antrag zu entscheiden, ob Menschen, die sich nicht in das Zweigeschlechtersystem einordnen können, diskriminiert werden, solange ihnen kein Drittes Geschlecht eröffnet wird. Die soziale Lage und die rechtliche Situation der Hijras und anderer indischer Transgender Communities standen dabei im Mittelpunkt. 

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Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Menschenrechtskonferenz in Belgrad

Fotos vom ersten Konferenztag (12.09.2014)

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Hirschfeld-Eddy-Stiftung

EU-Integration als Vehikel für mehr Diskriminierungsschutz

Konferenzauftakt in Belgrad

20140912_112856Die von Labris und der Hirschfeld-Eddy-Stiftung organisierte Konferenz „Die Zukunft gehört uns. LGBT-Rechte und der Weg in die EU“ begann heute Morgen in Belgrad. Rund 150 Personen fanden trotz strömenden Regens den Weg ins Hotel Metropol . In ihrer Begrüßungsrede betonte Dragana Todorovic von Labris die Bedeutung der Konferenz  für Labris und die LGBT-Community in Serbien. „Zunächst ist sie ein weiterer Meilenstein in unserem Engagement für mehr Rechte und Gleichheit von LGBT in der westlichen Balkan-Region. Auch kommt sie zum richtigen Zeitpunkt, denn Serbien befindet sich seit letzten Dezember im Aufnahmeprozess für die EU.“ 

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Hirschfeld-Eddy-Stiftung

The future belongs to us”

Eröffnung der Konferenz LGBTI-Menschenrechte in Belgrad vom 12. — 14.09.2014

DSC_0577Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Freundinnen,

im Namen der Organisatorinnen, der Hirschfeld-Eddy-Stiftung und Labris, möchte ich Sie und Euch in der schönen Stadt Belgrad herzlich willkommen heißen.

Es ist dies die vierte Konferenz in einer Reihe, die die Hirschfeld-Eddy-Stiftung seit 2008 alle zwei Jahre mit einem Partnerprojekt in Osteuropa initiert. 

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Veranstaltungen

Nanas Liebe

Coming-out in einem südafrikanischen Township

ngciwa_nanas_liebe_1Südafrika 2014. Nana ist gerade 15 als ihre Großmutter nicht mehr für sie sorgen kann. Auf dem Land groß geworden, kommt sie zu nun zu den Eltern in ein Township bei Kapstadt. Dort verliebt sich Nana in Agnes, ihre Nachbarin aus Simbabwe.

Der junge südafrikanische Autor Sonwabiso Ngcowa erzählt, wie sich die Liebesbeziehung der beiden Frauen zwischen Schule, Familie und Nachbarschaft entwickelt. Spannend ist auch die Entwicklung von Chino, dem Bruder von Agnes. Er leidet unter Hass und Ausgrenzung, reagiert aggressiv und abwertend auf das Coming-out der Schwester, ist aber auch als Verteidiger gefordert. Mutter und Großmutter von Nana wiederum sind unterstützend und klar in ihrem Votum, nur die Liebe solle zählen.

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Verband

Besuch der Internationalen Akademie für Führungskräfte

Besuch der Internationalen Akademie für Führungskräfte23 Führungs- und Führungsnachwuchskräfte aus Politik, Justiz und Nichtregierungs- organisationen, allesamt Gäste der Internationalen Akademie für Führungskräfte der Friedrich-Naumann-Stiftung, besuchten heute die LSVD-Bundesgeschäftsstelle und Hirschfeld-Eddy-Stiftung in Köln.

Die Anwältinnen und Juristen, Aktivistinnen und Menschenrechtler aus 18 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Europas interessierten sich für Geschichte, Ziele, Arbeit und Bedeutung des LSVD und seiner Menschenrechtsstiftung. 

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Projekte

Kinder 404. Not found

Russische LSBT-Teenager und ihr einziger Freiraum

F01 - Kinder404 collageAufwachsen ist kein Kinderspiel, das lernt man spätestens auf dem Schulhof: Bis man als junger Mensch einigermaßen mutig und selbstbewusst durchs Leben schreiten kann, gilt es einige peinliche und mitunter leidvolle Momente durchzustehen. Mathe-Arbeiten, Pickel, Liebeskummer. Es ist die Zeit der großen Gefühle: Mädchen verlieben sich in Jungs – und andersrum. Einige Mädchen vergucken sich plötzlich in ihre beste Freundin und einige Jungs in ihren besten Kumpel. Es ist die große, spannende Erkundungsphase. 

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Veranstaltungen

Grundgesetz statt Bauchgefühl. Gleiches Adoptionsrecht jetzt!

Gelungene Protestaktion des LSVD vor dem Kanzleramt

Fotos: Caro Kadatz/LSVD

 

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Veranstaltungen

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen

Protestaktion des LSVD vor dem Kanzleramt 

LSVD-Kundgebung vor dem KanzleramtGrundgesetz statt Bauchgefühl!“, mit einer deutlichen Kritik an der Weigerung der Regierung Merkel, Lesben und Schwule gleichzustellen, hat heute der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) vor dem Bundeskanzleramt protestiert.

Unter dem Applaus der etwa 100 Bürgerinnen und Bürger, die sich zur Unterstützung eingefunden hatten, betonte LSVD-Bundesvorstand Günter Dworek „Wer gleichgeschlechtlichen Paaren pauschal das gemeinschaftliche Adoptionsrecht verweigert, schürt homophobe Vorurteile. Dieses Fortschreiben von Diskriminierung würdigt Eltern und Kinder in Regenbogenfamilien herab. Aber damit ist nicht das letzte Wort gesprochen, wir sehen uns in Karlsruhe wieder! Wenn die Regierung keine Einsicht zeigt, muss das Bundesverfassungsgericht wieder ran“. 

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Veranstaltungen Verband

Wo Kinder geliebt werden, wachsen sie auch gut auf“

Videobotschaft der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig zur Europäischen Konferenz für Regenbogenfamilien

 

manuela-schwesig-gr,property=bild,bereich=bmfsfj,sprache=deLiebe Veranstalter und Organisatoren der Europäischen Konferenz für Regenbogenfamilien,

liebe Familien aus ganz Europa,

liebe Gäste,

herzlich willkommen in Köln – der buntesten Stadt in Deutschland!

Ich wäre heute sehr gern selbst hier, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Leider ist mir das aus terminlichen Gründen nicht möglich. Dennoch bin ich sofort und ohne Zögern sehr gern Schirmherrin der Veranstaltung geworden. Und mit Hilfe der Technik gibt es ja inzwischen Mittel und Wege, trotzdem ein paar Worte an Sie zu richten.

Das ist mir sehr wichtig, denn die Themen, über die Sie alle in den kommenden Tagen reden und sich austauschen wollen, sind entscheidend für unser gemeinsames Ziel eines toleranten und weltoffenen Europas ohne Diskriminierung.

Oftmals bin ich einfach fassungslos, mit welchen Vorurteilen Homosexuelle heute immer noch zu kämpfen haben. Die Diskriminierung hier in Deutschland ist selten offen und aggressiv. Sie läuft meist sehr subtil und ist dadurch oft besonders verletzend.

Es gibt sie leider immer noch – die Vorurteile.