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Homosexualität in der Familie

LSVD-Handbuch für familienbezogenes Fachpersonal erschienen

Handbuch Homosexualität in der FamilieBis heute ist das Coming-out in der Familie, vor Eltern, Partnerinnen und Partnern, Kindern und weiteren Verwandten, einer der schwierigsten Schritte. Ist er geschafft, müssen sich nun diese Familienmitglieder mit ihrem Coming-out als Angehörige auseinandersetzen. Zwar gibt es zumindest in den Großstädten Coming-out-Beratungsstellen für Homosexuelle. Für heterosexuelle Angehörige sind dagegen Selbsthilfegruppen die Einrichtungen der Familiensozialarbeit wichtige und neutrale Anlaufstellen. Allerdings werden soziale Fachkräfte in Aus‑, Fort- und Weiterbildung kaum auf Fragen der sexuellen Identität vorbereitet, geschweige denn auf die Konfrontation mit möglichen Vorurteilen der Angehörigen von Lesben und Schwulen.

In Fortbildungen zum Thema werden wenigstens zwei Aspekte als Chancen und als Schwierigkeiten zugleich deutlich, mit denen sich Fachleute der Sozialen Arbeit auseinandersetzen müssen: der Anspruch, als Fachkraft vorurteilsfrei zu sein, und die parallel bestehenden persönlichen Unsicherheiten und Stereotype über Homosexualität und ein Coming-out. Nur wenn diese beiden Felder gleichermaßen bearbeitet werden, können Angehörige von Lesben und Schwulen bei ihrem eigenen Coming-out kompetent und professionell begleitet werden. 

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Kinder 404. Not found

Russische LSBT-Teenager und ihr einziger Freiraum

F01 - Kinder404 collageAufwachsen ist kein Kinderspiel, das lernt man spätestens auf dem Schulhof: Bis man als junger Mensch einigermaßen mutig und selbstbewusst durchs Leben schreiten kann, gilt es einige peinliche und mitunter leidvolle Momente durchzustehen. Mathe-Arbeiten, Pickel, Liebeskummer. Es ist die Zeit der großen Gefühle: Mädchen verlieben sich in Jungs – und andersrum. Einige Mädchen vergucken sich plötzlich in ihre beste Freundin und einige Jungs in ihren besten Kumpel. Es ist die große, spannende Erkundungsphase. 

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Homosexualität in der Familie

LSVD-Handbuch für familienbezogenes Fachpersonal 

Homosexualität in der Familie - HandbuchDas Coming-out eines geliebten Menschen stellt die ganze Familie vor ungeahnte Herausforderungen. Gerade für die Angehörigen ist es wichtig, von Fachleuten der Sozialen Arbeit professionelle Unterstützung zu erfahren.

Wie die Herausforderungen für die Familienarbeit aufgefangen werden können, zeigt das vom LSVD herausgegebene Handbuch „Homosexualität in der Familie“ des Modellprojekts “Homosexualität und Familien”. Ilka Borchardt (LSVD) und Heiko Reinhold (LSVD) haben ihre Erfahrungen aus fast drei Jahren Projektarbeit und ca. 80  Veranstaltungen in origineller und praxisorientierter Form aufbereitet. Es geht um den Umgang mit Angehörigen, das Späte Coming-out, Großeltern in Regenbogenfamilien sowie Homosexualität im Kontext von Migration. Expertinnen und Experten des wissenschaftlichen Beirates des Projekts ergänzen die innovative Materialsammlung zu den Grundlagen der Regenbogenkompetenz in der Familienberatung. 

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Flagge zeigen für gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt

Einladung zum Gründungstreffen des Hauptstadt-Aktionsteams am 27. März 2014

 

GD_5610-kopieLautstark Protest anmelden, die Dinge selbst in die Hand nehmen: Hausbesuche bei Parteizentralen machen, wenn die GroKo Regenbogenfamilien beleidigt, indem sie im Adoptionsrecht weiter massiv diskriminiert. Staatsgäste aus Staaten wie Uganda, Russland und vielen anderen besonders „herzlich“ in Berlin begrüßen und Flagge zeigen. 

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Gemeinsam gegen Ausgrenzung

Gastbeitrag der Initiative “Respekt! Kein Platz für Rassismus“

Der „Respekt!“-Botschafter und
Comedian Bülent Ceylan empfiehlt das Antiidiotikum® akut IQ130. Es beseitigt sofort Denkblockaden und befreit von Engstirnigkeit. Das erfundene Medikament geht sofort ins Blut über!

 Respekt! Kein Platz für Rassismus ist eine gemeinnützige Initiative für ein gesellschaftliches Miteinander und gegen jegliche Art von Diskriminierung. Wir wollen vielschichtig über Toleranz informieren und zum Nachdenken und Diskutieren anregen. Denn eins ist sicher: Denken hilft! Auslöser für Lothar Rudolf und seinen Sohn Kris-Patrick, die beiden Initiatoren, waren die immer wiederkehrenden rassistischen Zwischenfälle in deutschen Fußballstadien. Um sichtbar dagegen zu protestieren, kamen sie auf die Idee zu dem Schild mit der Aufschrift „Kein Platz für Rassismus!“, später wurde noch das Wort „Respekt!“ hinzugefügt. 

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Note 1 für Aufklärung

 Vom neuen Schulaufklärungsprojekt des LSVD Saar

Foto: LSVD Saar

Woran erkennt man eigentlich Schwule? Können lesbische Paare ein Kind aufziehen? Wie wird man homosexuell? Als wir diese Fragen beantworten, ist es in der Klasse sehr still. Vier Stunden lang diskutieren wir mit den Jugendlichen über homosexuelle Liebe und Sexualität. Bis unser lesbisch-schwules Aufklärungsteam jedoch das erste Mal an eine saarländische Schule kommen konnte, musste der LSVD Saar viel politische Überzeugungsarbeit leisten.

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Regenbogenflagge auf dem Mond

Gay Folks Movement schickt schwul-lesbisches Kosmonauten Team ins All

mission_moon_3Was unter Präsident Putin und seiner homophoben Politik undenkbar wäre, macht Gay Folks Movement möglich. In einem Stop-Motion-Film wird die Geschichte des schwul-lesbischen Kosmonautenteams Juri Gaygarin und Valentina Lesbieschkowa auf ihrem Weg zum Mond erzählt. Dazu gehört die Verabschiedung von ihren Partnern, der Flug durchs All und das Aufstellen der Regenbogenflagge auf dem Mond. Zu sehen ist die Reise der beiden mutigen Kosmonauten auf YouTube unter folgendem Link: http://youtu.be/CxBTxKRe8pA.

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Sichtbarkeit ist auch ein Risiko

Stärkung von Lesben und Transgender in Subsahara-Afrika

Womens Leadership Center in NamibiaVor neun Jahren, im März 2005, ging die „Koalition afrikanischer Lesben“ das erste Mal an die Öffentlichkeit. Aktive aus dem Kontext der Frauenbewegung, aus Lesben- und Transprojekten sowie der Arbeit für sexuelle und reproduktive Rechte hatten zwei Jahre darauf hingearbeitet. Eine Frau fehlte: Fannyann Eddy aus Sierra Leone. Sie, die vor dem UN-Menschenrechtsrat gefordert hatte, lesbische Frauen in Afrika nicht zu vergessen, war kurz zuvor brutal ermordet worden. 

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Gay Folks Movement setzt Lichtzeichen gegen Diskriminierung

130110_GFM_Lightgraffiti_2_webMit einem Licht Graffiti an der russischen Botschaft in Berlin ist heute die Kampagne „Gay Folks Movement“ gestartet. Die Aktion markiert den Beginn der gleichnamigen Kampagne, die von der Hirschfeld-Eddy-Stiftung, der Menschenrechtsstiftung des LSVD initiiert wurde.

Das Gay Folks Movement setzt sich dafür ein, Aufmerksamkeit für die Diskriminierung von LGBTI in Russland zu schaffen. Die besondere an Gay Folks ist, dass es nicht aus einer einzigen Organisation besteht. Es will vielmehr Organisationen zusammenbringen, die bereits für den Schutz der Menschenrechte und LGBTI-Rechte im Speziellen eintreten. 

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Dokumentation: Kostenlose Smartphone-App zu den drei Denkmälern der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Screen shot 2 AppSmartphonebesitzer können sich ab sofort mit einer App der Firma Yopegu kostenlos Hörführungen in deutscher, englischer und in Gebärdensprache zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas, zum Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen sowie zum Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas im App Store herunterladen.

Die Nutzer der Anwendung erhalten nicht nur genaue Beschreibungen der drei Erinnerungsorte, sondern auch spannende Hintergrundinformationen. In den Hörtexten sind Originaltöne integriert, die von den Initiatoren der drei Denkmäler Lea Rosh, Günter Dworek (LSVD-Bundesvorstand) und Romani Rose stammen. Die Beiträge geben Auskunft über die Entstehungsgeschichte der Denkmäler sowie die wechselvolle Geschichte der Standorte.