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Yogyakarta Allianz — Kick-off-Veranstaltung

Fotos: Caro Kadatz

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Wie geht eine LSBTI-inklusive Entwicklungs- und Außenpolitik?

Yogyakarta Plus - Menschenrechte für LSBTI (c)  Hirschfeld-Eddy-Stiftung/ Caro KadatzVeranstaltungsbericht zur Kick-off-Veranstaltung der Yogyakarta-Allianz

Yogyakarta Allianz — unter dem Namen vernetzt sich seit Herbst 2012 ein zivilgesellschaftliches Bündnis, um mehr Engagement für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Intermenschen (LSBTI) in der Entwicklungs- und Außenpolitik einzufordern. Durch Bündelung bestehenden Wissens und Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten sollen Entscheidungsträger, Politikerinnen und Organisationen unterstützt und beraten, aber auch in die Pflicht genommen werden. Mit dem Ziel die Yogyakarta-Allianz zu konsolidieren und zu erweitern fand im Deutschen Institut für Menschenrechte nun eine Kick-off-Veranstaltung statt. 

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UN-Sonderberichterstatterin trifft Yogyakarta-Allianz

Margaret Sekaggya trifft Yogyakarta-AllianzMargaret Sekaggya im Auswärtigen Amt

Am 24. April 2013 waren Teilnehmende der Yogyakarta-Allianz vom Auswärtigen Amt zu einem Gespräch mit der UN-Sonderberichterstatterin für Menschenrechtsverteidiger und ‑verteidigerinnen, der Uganderin Margaret Sekaggya, eingeladen.

Frau Sekaggya erklärte, wie sie in ihrer Arbeit als Sonderberichterstatterin die Situation von in LSBTI-Menschenrechtsverteidigerinnen und ‑verteidigern weltweit systematisch beachtet. Sie lädt LSBTI-Organisationen ein, ihr Informationen zur Menschenrechtssituation zukommen zu lassen, damit diese in ihre Berichterstattung einfließen können. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten der zivilgesellschaftlichen Unterstützung durch LSBTI-Organisationen in Deutschland und im Globalen Norden angesprochen. 

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Lesben und Schwule an die Front”

Morus 14, Neukölln

Rollbergviertel, Berlin-Neukölln. Dieser Name und ein Blick auf die Zahlen wecken zumeist ungute Assoziationen. Eine Arbeitslosenrate von weit über 40%, hohe Armut, 30% der Kinder und Jugendlichen schaffen keinen Schulabschluss, viele bildungsferne Familien, ob mit Migrationshintergrund oder nicht. Bewohnerinnen oder Bewohner ziehen sich zurück in ihre Großfamilien oder bleiben lieber gleich ganz Zuhause. Mittendrin: Gilles Duhem, LSVD-Mitglied, Geschäfts- führer vom „Förderverein Gemeinschaftshaus MORUS 14 e.V.“ und bekannt wie ein bunter Hund. Denn trotz aller Schwierigkeiten ist der Kiez auch ein „Dorf“ und, wenn man so will, ist Morus 14 der Dorfplatz. „Mieter kochen für Mieter“, Spielfilmabende und Kulturveranstaltungen, Frauenfrühstücke und vor allem das „Netzwerk Schülerhilfe Rollberg“, – Ziel von Gilles, seinem vor zehn Jahren gegründeten Verein und den rund 150 Ehrenamtlichen ist es, einen Ort für alle zu schaffen. 

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Umpolungsseminar in Sachsen

CDU-Stadtrat zeigt reges Interesse

Im November vergangenen Jahres veranstaltete der Akademikerzweig der Studentenmission Deutschland im vogtländischen Pausa die Regionaltagung „Homosexualität verstehen“. Versprochen wurde eine Beratung von „kompetenter Seite“ zu der Frage, wie christliche Menschen mit Lesben und Schwulen sowie „deren Lebensformen“ umgehen sollten. Dazu eingeladen war Dr. Christl Vonholdt, umtriebige Befürworterin von Therapien gegen Homosexualität. Der LSVD Sachsen war alarmiert und fand sich ebenfalls im Tagungsraum des vom Diakoniewerk betriebenen Altenpflegeheims Pausa ein. 

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LSVD eröffnet Wahlkampf in Niedersachsen

Wahlprüfsteine verschickt

Am 20. Januar 2013 findet die Landtagswahl in Niedersachsen statt. Über sechs Millionen wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger werden über die zukünftige Landespolitik abstimmen. Gerade im Hinblick auf die Bundestagswahl wird die Entwicklung in dem Flächenland mit Spannung erwartet. Das Ergebnis gilt als ein richtungsweisendes Signal.

Der Vorstand des LSVD Niedersachsen-Bremens hat daher auf seiner letzten Sitzung seine Wahlprüfsteine verabschiedet. Benjamin Rottmann, Anke Michaelsen, Marianne Reschke, und Torsten Klein haben 15 Fragen zusammengestellt, mit denen die Positionen von CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke sowie der Piratenpartei beleuchtet werden. 

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Der Aufklärungsbus

Gaymeinsam durch Mecklenburg-Vorpommern

Wer in einem Flächenland politische Arbeit und Aufklärung zum Thema Homosexualität machen will, muss sich was einfallen lassen: In Mecklenburg-Vorpommern wird der CSD so zur Infotour. Vom 03.09. bis zum 07.09.2012 zieht der LSVD Landesverband Gaymeinsam mit seinen Mitgliedsvereinen sowie der Initiative Rosa Lila Neubrandenburg und dem Treff malanders (Greisfwald) per Infobus durch zehn Städte. Es beginnt in Güstrow und führt über Teterow, Waren, Neustrelitz, Anklam, Pasewalk, Greifswald, Grimmen und über Ludwigslust nach Hagenow. 

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Hirschfeld verdient ein Denkmal

Erinnerung an die erste Homosexuellenbewegung

Berlin, 1897. In seiner Wohnung organisiert der Sexualwissenschaftler Dr. Magnus Hirschfeld ein Treffen mit dem Verleger Max Spohr, dem Juristen Eduard Oberg und dem Schriftsteller Franz Joseph von Bülow. Ihr Anliegen: Die Abschaffung des be- rüchtigten § 175, der „beischlafähnliche Hand- lungen“ zwischen Männern unter Strafe stellt. Sie gründen die weltweit erste Organisation, die sich gegen antihomosexuelle Strafgesetze wendet und für die Bürgerrechte von Lesben, Schwulen, Bi‑, Trans- und Intersexuellen streitet. 

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Homophobie steuerlich absetzbar

Umpolern die finanzielle Unterstützung streichen

Entsetzt alarmierten uns einige Mitglieder, als sie den Vorschlag „Therapie für unerwünschte Homosexualität ermöglichen!“ auf der von der Bundeskanzlerin Angela Merkel initiierten Internetplattform „Dialog über Deutschland“ fanden. Das LSVD-Netzwerk „Mission Aufklärung“ reagierte mit einem Gegenvorschlag: Wir forderten, Trägern von Umpolungsangeboten die Gemeinnützigkeit abzuerkennen. nnerhalb weniger Tage bekam die Forderung Unterstützung von über 2.600 Menschen, deutlich mehr als das homophobe Ansinnen. 

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Transsexuelle Menschen in NRW

Ergebnisse der ersten empirischen StudieDeborah Reinert, LSVD Köln - Foto: Caro Kadatz

Im Rahmen der Erarbeitung von Empfehlungen für einen Landes- aktionsplan gegen Homo und Transphobie hat das nordrhein-westfälische Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) eine empirische Studie zur Lebens- situation transsexueller Menschen in NRW gefördert. Diese gibt erstmalig einen Einblick in deren aktuelle Situation und Lebensvielfalt.

Für die Studie wurden 30 Interviews geführt und 68 Fragebögen mit insgesamt 89 Fragen zu 13 Themengebieten ausgewertet. Seit 1995 wurden insgesamt 11.514 Vornamens- änderungen und/oder Personenstands- änderungen nach dem Trans- sexuellengesetz (TSG) durchgeführt, ca. 2.500 allein in NRW