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Yogyakarta-Allianz zur Umsetzung des LSBTI-Inklusionskonzepts

Vorschläge und Fragen der Yogyakarta-Allianz zum LSBTI-Inklusionskonzept der Bundesregierung von 2021

Berlin, 10. Dezember 2021

Das übergreifende Ziel des LSBTI-Inklusionskonzepts für die Auswärtige Politik und die Entwicklungszusammenarbeit lautet:

Die deutsche Auswärtige Politik und Entwicklungszusammenarbeit unterstützen die zivilgesellschaftliche Menschenrechtsarbeit für LSBTI-Personen strukturell nachhaltig unter besonderer Berücksichtigung spezifischer Vulnerabilitäten und Mehrfachdiskriminierungen.“

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Breakthrough for LGBTI in development cooperation – Implement the LGBTI inclusion plan!

The Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) must set up a project group to implement the LGBTI inclusion plan!

Deutsch

Berlin, 19 November 2021

Press release

The Hirschfeld-Eddy Foundation, Dreilinden organization and filia women’s foundation call on the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) to set up a project group to implement the LGBTI inclusion plan.

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Aufbruch für LGBTI in der Entwicklungszusammenarbeit. LSBTI*Inklusionskonzept umsetzen!

BMZ muss Projektgruppe zur Umsetzung des LSBTI-Inklusionskonzepts einrichten!

English

Berlin, 19. November 2021

Pressemitteilung

Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung, die Dreilinden gGmbH und filia.die frauenstiftung fordern die Einrichtung einer „Projektgruppe Umsetzung des LSBTI-Inklusionskonzeptes“ im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).  

SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben sich wiederholt und klar zur Geltung der Yogyakarta-Prinzipien und der Bedeutung von Menschenrechten in der internationalen Zusammenarbeit und Entwicklung ausgesprochen. Als Regierungsparteien haben sie Gelegenheit, diesen Bekenntnissen Taten folgen zu lassen. 

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Intersektionalität ist kein Synonym für Vielfalt

English

Der Ansatz der Intersektionalität, der Schutz der Rechte und die Lehren, die aus der Pandemie gezogen werden, waren zentrale Themen bei einer hochrangigen Online-Veranstaltung der UN LGBTI Core Group während der 75. UN-Generalversammlung Ende September 2020.

Während alle LGBTI-Personen Diskriminierung und Ausgrenzung erfahren, erleben wir Diskriminierung und Gewalt nicht in der gleichen Weise“, sagte Jessica Stern bei der Eröffnung der hochrangigen Veranstaltung der UN-LGBTI Core Group während der 75. Sitzung der UN-Generalversammlung Ende September 2020. Die LGBTI-Core Group der Vereinten Nationen ist eine informelle Gruppe von Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, die 2008 gegründet wurde und der Deutschland von Anfang an angehört. (Siehe Infobox)

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Our woman in Geneva: Patience pays off, Silke Voß-Kyeck reports on the UN Human Rights Council

Deutsch

As part of a project to raise the profile of international debates on human rights, Dr. Silke Voß-Kyeck discussed the UN Human Rights Council (HRC) in Geneva – its work and history as well as current focuses – in an informative online talk with Sarah Kohrt from the Hirschfeld-Eddy Foundation on July 28. Voß-Kyeck earned a doctorate in political science and worked at Amnesty International Deutschland for many years before becoming the HRC reporter for our umbrella organization Forum Menschenrechte* in 2019, or simply “our woman in Geneva”.

Civil society plays an important role

The HRC was established in its current form in 2006, and has 47 member states. It meets for a total of ten weeks a year, but can also convene for special sessions on pressing issues and developments. Germany is one of the current members, coinciding with its membership in the UN Security Council. Since 2006, members have been elected for a maximum of two consecutive three-year terms in order to prevent long-term entrenched structures. More than 5,000 non-governmental organizations (NGOs) from around the world have consultative status at the HRC, which enables them to make brief presentations in the round assembly hall, submit statements, and organize side events in the complex of buildings that used to house the League of Nations in Geneva – events which right now may only be held online.

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Web-Talk: Religion first? The Trump administration´s backlash against international law

Secretary Pompeo´s “Commission on Unalienable Rights”.Hirschfeld-Eddy-Foundation cordially invites you to a Web-talk with Mark Bromley, Chair of the Council for Global Equality (CGE) about the Trump adminstration´s attempt to redefine Human Rights. 

When: Tuesday, 15 September, 17–18 CEST
Who: Mark Bromley, JD, Chair of the Council for Global Equality
Moderator: Sarah Kohrt, Hirschfeld-Eddy-Foundation

Article

Pompeo’s clear interest is to undermine the growing consensus that universally accepted human rights can be claimed by all vulnerable minorities, including LGBTI people and women who wish to control their own bodies.” Julie Dorf, Council for Global Equality

Until recently, clear progress had been made in the movement towards women´s rights and the human rights of LGBTI people. In the UN and other multilateral institutions the United States had a global leadership role regarding the rights of LGBTI people. Along with other states, the US always voted in favor of these rights. But now the U.S. appears to have changed sides.

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Einladung: Der UN-Menschenrechtsrat und die Zivilgesellschaft. Eine Einführung mit Dr. Silke Voß-Kyeck, UN-Expertin

Wann: Dienstag, 28. Juli 2020, 17:00 – 17:45 Uhr
Wer: Dr. Silke Voß-Kyeck,
UN-Expertin und Berichterstatterin für das Forum Menschenrechte (FMR)
Moderation: Sarah Kohrt,
LGBTI-Plattform Menschenrechte der Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Bericht

Hiermit laden wir herzlich ein zum Web-Talk mit Dr. Silke Voß-Kyeck, die eine Einführung in die Arbeit, Geschichte und aktuelle Debatten des UN-Menschenrechtsrats in Genf geben wird. Daneben diskutieren wir Partizipationsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft und die Rolle des UN-Menschenrechtsrats für  globale Antidiskriminierungskämpfe.

Was macht der UN-Menschenrechtsrat und wer hat darin wieviel Einfluss? Wie bringt sich die Zivilgesellschaft ein und durch wen ist sie vertreten? Warum ist er umstritten? Wie wurde bei der Sommersitzung 2020 zur rassistischen Polizeigewalt in den USA Stellung bezogen? 

Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. Der Zugangslink wird am selben Tag per E‑Mail an alle Angemeldeten verschickt.

Wir bitten um Anmeldung per E‑Mail bis 28. Juli, 10 Uhr mit Namen und ggf. Organisation bei klaus.jetz [at] hirschfeld-eddy-stiftung.de

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Religion first? Trump seeks to redefine human rights

Beitrag auf Deutsch

If an international ministerial is convened to discuss a single human right, that must be a very special human right indeed. All the more so if the ministerial is hosted by the US government, which otherwise keeps its distance from such gatherings. In 2018 the US withdrew from the UN Human Rights Council, and has recently stopped funding the World Health Organization (and is even obstructing the work of the World Trade Organization). However, Washington has now held two international “Ministerials to Advance Religious Freedom”, in 2019 and 2018. Germany was represented by a delegation that included a state secretary from the CSU-led Ministry for Economic Development and Cooperation (BMZ).

Invitation

The Hirschfeld-Eddy Foundation has therefore sent a letter to the BMZ, warning it against privileging freedom of religion above all other human rights. We also reminded the BMZ that freedom of religion includes the right not to have any religion, and that LGBTI people are regularly prevented from practicing their religions, for example when they are unwelcome at churches.

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Religion first? Trump setzt auf Neuinterpretation der Menschenrechte

English

Es muss schon ein besonderes Menschenrecht sein, wenn dazu Minister*innentreffen auf internationaler Ebene stattfinden. Noch dazu, wenn die US-Regierung einlädt, die ja ansonsten internationalen Zusammenschlüssen sehr skeptisch gegenübersteht. 2018 sind die USA aus dem UN-Menschenrechtsrat ausgetreten, jüngst wurden die Zahlungen an die Weltgesundheitsorganisation WHO eingestellt (und selbst die Arbeit der Welthandelsorganisation wird blockiert). Aber dennoch organisiert Washington nun seit zwei Jahren ein Ministertreffen zur Religionsfreiheit. Auch Deutschland war vertreten, unter anderem durch einen Staatssekretär aus dem CSU-geführten Entwicklungsministerium (BMZ).

Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung hatte deshalb in einem Schreiben an das BMZ gewarnt, keine Hierarchie zwischen der Religionsfreiheit und allen anderen Menschenrechten einzuführen. Wir haben auch daran erinnert, dass das Recht auf Religionsfreiheit auch das Recht umfasst, keinem Glauben anzuhängen und dass LSBTI regelmäßig an der Ausübung ihres Glaubens gehindert werden, indem sie z.B. in Kirchen nicht willkommen sind.

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Mandat des UN-Experten für SOGI erneuert

Menschenrechtsrat nimmt Resolution mit klarer Mehrheit an

Victor Madrigal-Borloz kann seine Arbeit als Experte zum Schutz vor Diskriminierung und Gewalt aufgrund der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität (SOGI) in den kommenden drei Jahren fortsetzen. Die 46 Mitglieder des UN-Menschenrechtsrats haben am 12. Juli 2019 dafür gestimmt, das Mandat des SOGI-Experten zu erneuern. Mit einer klaren Mehrheit wurde die entsprechende Resolution bei der 41. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf angenommen. Dieses gute Ergebnis ist auch der unermüdlichen Überzeugungsarbeit von Aktivist*innen aus der ganzen Welt zu verdanken.