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Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Diktatur light in Ungarn

Budapest Pride 2010 - Foto: LSVD-ArchivDer Ministerpräsident Ungarns, Viktor Orbán, zurzeit auch EU-Ratspräsident,
ist ein Freund der heterosexuellen Familie. Er mag auch konservative Werte und ein starkes nationales Selbstwertgefühl. All dies hat er nun in der neuen Verfassung Ungarns ausdrücklich schützen lassen. Die „Orbán-Verfassung“ empört nicht nur die Opposition, sondern auch die Zivilgesellschaft und die Intellektuellen Ungarns.Gegenstand der Kritik ist vor allem die Präambel, in der die Nation erhaltende Kraft des Christentums, die Einheit der Nation sowie die Familie und die Heilige Krone beschworen werden.

Nachdem der Entwurf für die Orbán-Verfassung bekannt wurde, gab es zahllose Großdemonstrationen gegen das Vorhaben“, sagt Milán Rózsa vom Budapest Pride Team. 

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Projekte Verband

Hamburg trifft St. Petersburg

St. Petersburg. RainbowflashVor mehr als 50 Jahren sind St. Petersburg und Hamburg eine Städte- partnerschaft einge- gangen. Unter den vielen durchgeführten kulturellen, schulischen und wirtschaftlichen Austauschprogrammen fehlte jedoch bislang eine gemeinsame Arbeit gegen Homophobie. Jetzt wird eine Initiative von LSVD Hamburg und „Quarteera – Organisation russischsprachiger LGBT & Friends in Europa“ das ändern. 

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Verband

Wenn der Papst der Chef ist

Seit elf Jahren leben Christine und Britta* zusammen, seit langem würden sie sich gerne verpartnern, aber sie können nicht. Denn Britta arbeitet in einem katholischen Pflegeheim, dort gilt das kirchliche Arbeitsrecht, es droht den Mitarbeitenden im Falle der Verpartnerung mit Kündigung. Der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz erklärte schon 2002 unmissverständlich „das „Rechtsinstitut der Lebenspartnerschaft (…) widerspricht der Auffassung über Ehe und Familie, wie sie die Katholische Kirche lehrt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst, gleich ob sie der Katholischen Kirche angehören oder nicht, die nach diesem Gesetz eine ‚eingetragene Lebenspartnerschaft‘ eingehen, verstoßen dadurch gegen die für sie geltenden Loyalitätsobliegenheiten.“ Es ist unglaublich: Mit der Kündigungsdrohung wird ein vom Staat anerkanntes familienrechtliches Institut von der Katholischen Kirche faktisch außer Kraft gesetzt. 

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Projekte Verband

Der Papst kommt

Zeichnung: Ralf KönigPapst Benedikt XVI. besucht im September Deutschland. Er macht Station in Freiburg/Br., im Eichsfeld, in Erfurt und in Berlin. Die größte öffentliche Aufmerksamkeit wird dabei voraussichtlich die Rede des Papstes vor dem Deutschen Bundestag erhalten. Dort spricht er am 22. September zu den Abgeordneten. Nun soll man Gäste immer freundlich empfangen – sofern sich diese gut benehmen.

Das kann man von Benedikt XVI. aber wohl nicht erwarten. Seine Besuche in anderen Ländern nutzt er regelmäßig dazu, um gegen eine menschenrechtsorientierte Gesetzgebung hinsichtlich Lesben und Schwulen zu hetzen. 

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Verband

Ist das noch politisch?

Editorial der neuen respekt! zum Start der CSD-Saison

In Dresden, Hamburg, Magdeburg und Mainz hat sich der LSVD am Internationalen Tag gegen Homophobie mit flashmobs beteiligt. Auch unsere Partner in St. Petersburg waren dabei. Vor Rathäusern und auf großen Plätzen wurden Hunderte von Luftballons steigen gelassen. Niemand fragte, ist das denn politisch? In Minsk wurde die Aktion mit dem Verweis auf die Gefährdung der öffentlichen Sicherheit untersagt, am gleichen Tag verbot auch Moskau, die für den 28. Mai geplante Pride Parade. Ljudmila Schwezowa, Bürgermeisterin von Moskau heuchelte, sie sei um die Sicherheit der teilnehmenden „sexuellen Minderheit“ besorgt. Es kümmert sie auch nicht, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte das letzte CSD-Verbot in Moskau als diskriminierend und rechtswidrig verurteilt und dem Organisator der Parade Nikolai Alekseev in allen Punkten Recht gegeben hat. 

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Verband

Grundrechte nicht mit Wählerstimmen abwägen

Der LSVD kommentiert die Äußerung von Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen und Mitglied des Parteirats von Bündnis 90/Die Grünen zum Adoptionsrecht. Zum vollständigen Text des Briefes:

 

 

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Veranstaltungen

Kompetenz und Engagement: Starkes Team für den LSVD-Bundesvorstand

LSVD-Bundesvorstand - Foto: Caro Kadatz

Auf dem LSVD- Verbandstag 2011 in Köln standen sechs der insgesamt zwölf Plätze im Bundesvorstand turnusge- mäß zur Wahl an.

Am Sonntag, den 3. April 2011 wurden Dr. Julia Borggräfe und Uta Schwenke neu in den LSVD-Bundesvorstand gewählt.

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Veranstaltungen

23. LSVD Verbandstag in Köln


LSVD Verbandstag - Foto: Caro KadatzDie Resolutionen

In vier Beschlüssen hat der LSVD auf dem Verbandstag am 2. und 3. April 2011  in Köln zu aktuellen Fragen der schwul-lesbischen Politik Stellung genommen. Themen waren das Asylrecht, Einschränkungen bei der Familiengründung, Homophobie im Sport sowie die Landesverfassungen.

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Veranstaltungen

Mehr Engagement für gleiche Rechte

 

Elfi Scho-Antwerpes - Foto: Caro Kadatz

LSVD Verbandstag: Die Gastreden

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) hat am 02./03. April 2011 in Köln den 23. LSVD Verbandstag zur umfassenden Beratung und Beschlussfassung über die Programmatik der lesbisch-schwulen Politik genutzt. Nach der Eröffnung durch den LSVD Bundesvorstand und der Begrüßung durch den LSVD NRW und den Ortsverband Köln des LSVD, wurden die über hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes Willkommen geheißen.

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3+ Verband

3+ Unterschriften beim BMJ eingereicht

Drei mal drei Pakete mit Unterstützungslisten zur Forderung nach Ergänzung von Artikel 3 GG um das Merkmal der sexuellen Identität wurden am 30. März 2011 dem parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz (BMJ) Dr. Max Stadler überreicht.

50.000 Unterschriften und das Plakat mit der umfangreichen Liste von Verbänden, Gewerkschaften und weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen, die dieses wichtige Anliegen unterstützen, wurden am Eingang des Ministeriums vor dem dort angebrachten Text des Grundgesetzes eindrucksvoll präsentiert.