6. April 2014, der zweite Tag des 26. LSVD-Verbandstags
Am Sonntag stellte LSVD-Bundesvorstand Manfred Bruns dem Verbandstag die Resolution „Katholische Kirche muss Worten auch Taten folgen lassen: Verantwortung übernehmen für die Menschenrechte und gegen Diskriminierung“ vor. Darin fordert der LSVD die deutschen Bischöfe und alle Verantwortlichen der römisch-katholischen Kirche in Deutschland auf, die Ausgrenzung von Homosexuellen und Transgender zu beenden und sich in der internationalen Arbeit gegen Verfolgung und Hass einzusetzen. Die jüngsten Äußerungen des Papstes Franziskus, so Bruns, seien zwar neue Töne, aber sie könnten nur ein erster Schritt sein, dem die Übernahme von Verantwortung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender auf der ganzen Welt folgen müsse.
Die Resolution „Katholische Kirche muss Worten auch Taten folgen lassen“ fordert zudem, die Diskriminierung im Arbeitsrecht zu beenden. Sie wurde einstimmig angenommen.







