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LSVD stellt Strafanzeige gegen Kreuz.net

Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Volksverhetzung

An die Staatanwaltschaft Berlin

Sehr geehrte Frau Oberstaatsanwältin Karl,

hiermit erstatten wir Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen die Betreiber der Webseite www.kreuz.net und gegen die Verfasser von Artikeln auf dieser Webseite, in denen die Menschenwürde des homosexuellen Teils der Bevölkerung dadurch angegriffen wird, dass die Homosexuellen beschimpft, böswillig verächtlich gemacht und verleumdet werden. 

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Homophobie steuerlich absetzbar

Umpolern die finanzielle Unterstützung streichen

Entsetzt alarmierten uns einige Mitglieder, als sie den Vorschlag „Therapie für unerwünschte Homosexualität ermöglichen!“ auf der von der Bundeskanzlerin Angela Merkel initiierten Internetplattform „Dialog über Deutschland“ fanden. Das LSVD-Netzwerk „Mission Aufklärung“ reagierte mit einem Gegenvorschlag: Wir forderten, Trägern von Umpolungsangeboten die Gemeinnützigkeit abzuerkennen. nnerhalb weniger Tage bekam die Forderung Unterstützung von über 2.600 Menschen, deutlich mehr als das homophobe Ansinnen. 

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Verband

Heiliger Sebastian, hilf!

Scheinheiliger Schützenbund

Es hat republikweit Aufsehen erregt: Der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) hat im März auf seiner Bundesvertreterversammlung in Leverkusen einen Beschluss gefasst, wonach es zukünftig homosexuellen Schützenkönigen untersagt ist, gemeinsam mit dem gleichgeschlechtlichen Lebenspartner als Königspaar öffentlich aufzutreten. Ein solches Verhalten sei unvereinbar mit den katholischen Grundsätzen des Verbandes.

Medial ging dieser Schuss total nach hinten los. Nahezu die gesamte Presselandschaft verurteilte den Schützen- beschluss. BILD.de fragte entgeistert: „Ja, wo leben die denn?!“ Und 

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Projekte Verband

Trägern von Umpolungsangeboten die Gemeinnützigkeit aberkennen!

Das LSVD-Netzwerk „Mission Aufklärung“ braucht Eure Unterstützung.
„Dialog über Deutschland“, eine Internetplattform der Bundeskanzlerin Angela Merkel, wird mehr und mehr für die Verbreitung von Homophobie genutzt. Hartmut Rus, Leiter von „Mission Aufklärung“ hat nun eine Gegenaktion gestartet:

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Verband

Wenn die Pfarrerin lesbisch ist …“

Sächsische Evangelische tun es sich schwer

Mit dem Beschluss der EKD zu einem einheitlichen Pfarrdienstgesetz vom November 2010 können verpartnerte Pfarrerinnen und Pfarrer wie ihre heterosexuell verheirateten Kollegen im Pfarrhaus zusammenleben. Über die Umsetzung dieses Gesetzes kann jedoch jede Landeskirche selbst entscheiden. So haben etwa die Kirchen in Mitteldeutschland und Bayern vor rund einem Jahr homosexuellen Pfarrerinnen und Pfarrern erlaubt, mit ihren gleichgeschlechtlichen Partnern im Pfarrhaus zu wohnen.

In Sachsen erhitzen homosexuelle Partnerschaften die Gemüter evangelischer Gemeinden dennoch weiterhin. 

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Homophobe Arbeitgeber

Forschungsprojekt zum kirchlichen Arbeitsrecht

 

Jene, die […] Toleranz gebrauchen, um bestimmte Rechte für zusammenlebende homosexuelle Personen einzufordern, müssen daran erinnert werden, dass die Toleranz des Bösen etwas ganz anderes ist als die Billigung oder Legalisierung des Bösen.“  Kardinal J. A. Ratzinger

 

Was sich anhört wie eine Aussage aus dem finstersten Mittelalter, stammt aus einem Schreiben der „Kongre- gation für die Glaubens- lehre“ aus dem Jahre 2003, das von dem damaligen Leiter der Kongregation, Kardinal Joseph Aloisius Ratzinger (inzwischen Papst Benedikt XVI), unterzeichnet ist. Dabei handelt es sich jedoch nicht um die homophobe Einzelmeinung des von Millionen Gläubigen als „Stellvertreter eines göttlichen Wesens auf Erden“ Verehrten, sondern ist neben anderen anti-emanzipatorischen Ideologien wie Sexismus und Antisemitismus tief in den Grundsätzen der Katholischen Kirche verankert.

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Veranstaltungen Verband

Vermächtnis des Papstbesuchs

70 Organisationen in einem Bündnis

Am 22. September demonstrierten in Berlin 15.000 Menschen gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes. Zu der Demonstration hatte das vom LSVD Berlin-Brandenburg koordinierte Bündnis „Der Papst kommt“ aufgerufen.  Laut Humanist- ischen Pressedienst war es die größte kirchenkritische Demonstration, die je in Deutschland stattgefunden hat. 

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Projekte

Homosexuelle Soldatinnen und Soldaten schreiben an Militärbischofsamt

Dokumentation: Offener Brief der AHsAB an den Militärbischof Overbeck

 

Sehr geehrter Herr Militärbischof Overbeck,

Sie haben sich in der Süddeutschen Zeitung (Ausgabe vom 30.07.2011, S. 8 ) zum wiederholten Male äußerst negativ, ja sogar diffamierend gegenüber Homosexuellen geäußert. Wörtlich sagten Sie demnach: „Praktizierte Homosexualität ist objektiv sündhaft, auch wenn homosexuellen Menschen mit Achtung zu begegnen ist.“ Diese Aussage können wir als Interessenvertretung aller homosexuellen, bisexuellen und transsexuellen Angehörigen der Bundeswehr nicht akzeptieren. Sie verstoßen hiermit eindeutig gegen die in Artikel 1.1 des Grundgesetzes genannten Rechte, welche dort unumstößlich verankert sind. 

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Projekte Veranstaltungen

Mit Bibelworten ausrotten

Eine Katastrophen-Nachlese von Uta Ranke-Heinemann

Uta Ranke-Heinemann bei der Demonstration zum Papstbesuch am 22.9.2011 in BerlinSehr geehrte Gläubige und Ungläubige, sehr geehrte Theisten und Atheisten, liebe Homosexuelle und Heterosexuelle!

Das Christentum hat, sobald es zur Macht kam, versucht, die Homosexuellen mit Bibelworten, z.B. 3. Mose 20, auszurotten. 3. Mose 20 heißt es: “Wenn ein Mann bei einem Mann liegt wie man bei einer Frau liegt, sollen sie getötet werden.” 

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Projekte Veranstaltungen

Gegen menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Vatikan

Dokumentation der Rede von Irmingard Schewe-Gerigk

Irmingard Schewe-GerigkLiebe Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Protestveranstaltung „Keine Macht den Dogmen“. Ich spreche heute nicht nur als Vorsitzende der Frauen- rechtsorganisation TERRE DES FEMMES, sondern für alle der 67 an der heutigen Demonstration  beteiligten Institutionen, die sich für die Menschenrechte  von Frauen und Kindern, von  Homosexuellen, Inter- und Transsexuellen und Prostituierten einsetzen.