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Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Wir dürfen nicht schweigen zu Uganda

Peter Jörgensen

Nähe und Distanz entscheiden über Relevanz. Weit weg ist Afrika, fern sind die Menschen dort. Ihr Ergehen ist für mich nicht spürbar relevant. Afrika — ist so weit weg wie das Klima, wie die Arbeitsbedingungen in den Fabriken, in denen meine Hemden gefertigt werden. Kümmert mich das? Muss ich mich kümmern, um all diese „Dinge“, mal eben im Vorübergehen die Welt retten? 

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Verband

Mitarbeiter der katholischen Kirche enttarnt

Strafanzeige gegen www.kreuz.net

Erzbischof Zollitsch - Foto: Andreas GerhardtSie bezeichnen sich selbst als katholische Nachrichtenseite und die Autoren sind auffällig gut über interne Vorgänge in der katholischen Kirche unterrichtet. Aber die Webseite kreuz.net veröffentlichte keine journalistisch verfassten Nachrichten, stattdessen hetzte sie gegen Migranten, Juden, Homosexuelle und liberale Katholiken. Lesben und Schwule nannten sie „Homo-Verbrecher“, „Homo-Gestörte“ oder „Homo-Terroristen“ usw. Selbstverständlich wurde auch gegen die Eingetragene Lebenspartnerschaft gehetzt. Wir mussten das jahrelang hinnehmen, weil den Betreibern juristisch nicht beizukommen war. Regelmäßig wurden wir darauf verwiesen, dass der Server im Ausland steht. 

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Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Konferenz: Verfolgung sexueller Minderheiten und die Rolle der Religionsgemeinschaften in Afrika

Besuchsreise homosexueller Aktivisten aus Afrika in Berlin (III)

Das Auswärtige Amt war am Donnerstagmittag Gastgeber für eine öffentliche Konferenz im Rahmen des Besuchsprogramms der Aktivistinnen und Aktivisten aus elf afrikanischen Staaten und dem Libanon. Im bis auf den letzten Platz besetzen Saal des Besucherzentrums eröffnete Axel Hochrein im Namen der Hirschfeld-Eddy-Stiftung die Konferenz.

In einem Eingangsstatement erläuterte der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Markus Löning, die Anstrengungen der deutschen Außenpolitik zur Stärkung und Schutz von LSBTI-Menschenrechtsverteidigerinnen und ‑verteidigern. Neben einem gemeinsamen und abgestimmten Vorgehen auf UN- und EU-Ebene werden auch gezielt, in bilateralen Regierungsgesprächen, die Einhaltung der Menschenrechte von LSBTI-Menschen angemahnt, aber auch Gespräche mit den LSBTI-Organisationen vor Ort geführt. 

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Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Homosexualität und katholische Kirche

Besuchsreise homosexueller Aktivisten aus Afrika in Berlin (II)

Nachdem am Montag die Verfolgung von Homosexuellen im Nationalsozialismus und Lehren aus der Geschichte im Mittelpunkt des Programms standen, ging es gestern vor allem um die religiöse begründete Homophobie, insbesondere im Christentum und im Islam.

Zunächst lieferte der ehemals für den Vatikan tätige katholische Theologe und Philosoph David Berger wichtige Einblicke in die römisch-katholische Ideologie in Bezug auf Homosexualität und den Umgang mit Homosexuellen. Er erläuterte die „scheinheilige und unlogische Konstruktion“ in der päpstlichen Lehre von der homosexuellen Veranlagung einerseits, der mit Mitleid begegnet werden müsse, und der praktizierten Homosexualität anderseits, die eine Todsünde sei. 

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Verband

Aktenzeichen: Kreuz Net

Der LSVD hat Strafanzeige gegen die Betreiber von www.kreuz.net und gegen die Verfasser von Artikeln auf dieser Webseite gestellt. Bislang ist das eine Anzeige gegen Unbekannt. 

 

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Verband

LSVD stellt Strafanzeige gegen Kreuz.net

Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Volksverhetzung

An die Staatanwaltschaft Berlin

Sehr geehrte Frau Oberstaatsanwältin Karl,

hiermit erstatten wir Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen die Betreiber der Webseite www.kreuz.net und gegen die Verfasser von Artikeln auf dieser Webseite, in denen die Menschenwürde des homosexuellen Teils der Bevölkerung dadurch angegriffen wird, dass die Homosexuellen beschimpft, böswillig verächtlich gemacht und verleumdet werden. 

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Projekte

Homophobie steuerlich absetzbar

Umpolern die finanzielle Unterstützung streichen

Entsetzt alarmierten uns einige Mitglieder, als sie den Vorschlag „Therapie für unerwünschte Homosexualität ermöglichen!“ auf der von der Bundeskanzlerin Angela Merkel initiierten Internetplattform „Dialog über Deutschland“ fanden. Das LSVD-Netzwerk „Mission Aufklärung“ reagierte mit einem Gegenvorschlag: Wir forderten, Trägern von Umpolungsangeboten die Gemeinnützigkeit abzuerkennen. nnerhalb weniger Tage bekam die Forderung Unterstützung von über 2.600 Menschen, deutlich mehr als das homophobe Ansinnen. 

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Verband

Heiliger Sebastian, hilf!

Scheinheiliger Schützenbund

Es hat republikweit Aufsehen erregt: Der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) hat im März auf seiner Bundesvertreterversammlung in Leverkusen einen Beschluss gefasst, wonach es zukünftig homosexuellen Schützenkönigen untersagt ist, gemeinsam mit dem gleichgeschlechtlichen Lebenspartner als Königspaar öffentlich aufzutreten. Ein solches Verhalten sei unvereinbar mit den katholischen Grundsätzen des Verbandes.

Medial ging dieser Schuss total nach hinten los. Nahezu die gesamte Presselandschaft verurteilte den Schützen- beschluss. BILD.de fragte entgeistert: „Ja, wo leben die denn?!“ Und 

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Projekte Verband

Trägern von Umpolungsangeboten die Gemeinnützigkeit aberkennen!

Das LSVD-Netzwerk „Mission Aufklärung“ braucht Eure Unterstützung.
„Dialog über Deutschland“, eine Internetplattform der Bundeskanzlerin Angela Merkel, wird mehr und mehr für die Verbreitung von Homophobie genutzt. Hartmut Rus, Leiter von „Mission Aufklärung“ hat nun eine Gegenaktion gestartet:

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Verband

Wenn die Pfarrerin lesbisch ist …“

Sächsische Evangelische tun es sich schwer

Mit dem Beschluss der EKD zu einem einheitlichen Pfarrdienstgesetz vom November 2010 können verpartnerte Pfarrerinnen und Pfarrer wie ihre heterosexuell verheirateten Kollegen im Pfarrhaus zusammenleben. Über die Umsetzung dieses Gesetzes kann jedoch jede Landeskirche selbst entscheiden. So haben etwa die Kirchen in Mitteldeutschland und Bayern vor rund einem Jahr homosexuellen Pfarrerinnen und Pfarrern erlaubt, mit ihren gleichgeschlechtlichen Partnern im Pfarrhaus zu wohnen.

In Sachsen erhitzen homosexuelle Partnerschaften die Gemüter evangelischer Gemeinden dennoch weiterhin.