„Lesbians Free Everyone — The Beijing Retrospective“ lautet der Titel des Dokumentarfilms zur Erinnerung an den menschenrechtlichen Aktivismus von Lesben während der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking 1995. Die südafrikanische Filmemacher*in und Aktivist*in für die Menschenrechte von sexuellen Minderheiten, Dr. Beverley Palesa Ditsie, hat ihn während der COVID-Pandemie auf der Basis digitaler Interviews und Filmarchivdokumente erarbeitet und am 25. April in Köln im Rahmen des Internationalen Frauen Film Fests 2026 vorgestellt.
Schlagwort: Lesben
Das IFFF und die Hirschfeld-Eddy-Stiftung laden herzlich ein zum Filmscreening mit Diskussion „Lesbians free everyone – the Beijing Retrospective” mit Dr. Beverley Ditsie,
Moderation: Ifeatu Nnaobi
Wann: 25.4.2026, 18 Uhr, Wo: Filmhaus Köln, Maybachstr. 111, 50670 Köln
Wir laden herzlich ein zum Workshop mit Dr. Beverley Ditsie, (they/them) Aktivist*in, Autor*in und Filmemacher*in aus Südafrika. Dr. Beverley Ditsie ist Mitgründer*in von GLOW (Gay and Lesbian Organisation of the Witwatersrand). Ditsie forderte auf der UN-Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 die Überwindung der Diskriminierung von Lesben als wesentlicher Bestandteil der Rechte von Frauen. Damit brachte Ditsie lesbische Forderungen erstmals auf die globale politische Agenda.
You are warmly invited to a workshop with Dr. Beverley Ditsie (they/them), an activist, author and filmmaker from South Africa on 27 April 2026. Dr. Beverley Ditsie is a co-founder of GLOW (Gay and Lesbian Organisation of the Witwatersrand). At the UN World Conference on Women in Beijing in 1995, Dr. Beverley Ditsie called for combatting discrimination against lesbians as an integral part of women rights and thereby put lesbian rights on the global political agenda for the first time.
Webtalk and Workshop with the Yogyakarta Alliance and activists from Namibia and Rwanda, April 18, 2024
Three years ago, on March 3, 2021, the German government’s LGBTI inclusion strategy for Foreign Policy and Development Cooperation was adopted. The concept references colonialism and missionary history as important aspects. The concept and this reference are a result of years of advocacy by LSVD, Hirschfeld Eddy Foundation and the Yogyakarta Alliance.
Webtalk und Workshop mit der Yogyakarta-Allianz und Aktivist*innen aus Namibia und Ruanda
Vor drei Jahren, am 03. März 2021 wurde das LSBTI-Inklusionskonzept der Bundesregierung für die Auswärtige Politik und Entwicklungszusammenarbeit verabschiedet. Dass auch auf die Folgen von Missionsgeschichte und Kolonialismus verwiesen wurde, ist ein Erfolg der Arbeit der Yogyakarta-Allianz.
Am 01.03.2023 haben das Auswärtige Amt (AA) und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Leitlinien zu feministischer Außenpolitik bzw. Entwicklungspolitik vorgestellt. Der LSVD begrüßt, dass das Auswärtige Amt und das BMZ Menschenrechte und Mehrfachdiskriminierungen in ihrer Arbeit noch mehr in den Fokus rücken wollen und damit zentrale Forderungen des LSVD und der HES umsetzen.
Liz Frank vom Women’s Leadership Center (WLC) in Namibia berichtet im Webtalk von Möglichkeiten nachhaltiger Unterstützung in der Projektförderung speziell für lesbische und indigene Frauen. Die Veranstaltung war Teil des Projekts der Hirschfeld-Eddy-Stiftung „Do no harm – Risiken in der internationalen Projektarbeit minimieren. Regenbogenkompetenz durch Beratung, Sensibilisierung und Vernetzung in der internationalen Menschenrechtsarbeit für LSBTI“.
Wie funktioniert zivilgesellschaftliches Engagement für die Rechte von LBTQ-Frauen* bei den Vereinten Nationen? Wie können Erfolge beispielsweise beim CEDAW-Ausschuss für eine progressive nationale Politik verwendet werden? Welche Erfahrungen gibt es mit strategischer Prozessführung und community-basierter Lobbyarbeit? ILGA World hat gemeinsam mit IWRAW Asia Pacific und RFSL im April 2020 ein Web-Seminar zu dem Thema veranstaltet.
„CEDAW schafft den Raum für politische Fürsprache, es hat einen spezifischen Fokus auf Frauenrechte und marginalisierte Gemeinschaften, in denen NGOs eine wichtige Rolle spielen“, sagt Marisa Hutchinson von International Women’s Rights Action Watch Asia Pacific (IWRAW). Ihre Organisation unterstützt Aktivist*innen während der Berichterstattung an den CEDAW-Ausschuss mit Mentoring zu taktischer und strategischer Lobbyarbeit.






