Die Weltfrauenkonferenz und die Pekinger Aktionsplattform 1995 — Eine Einführung mit Christa Randzio-Plath

Wann: Web-Seminar, Donnerstag, 04. Juni, 16:00 – 16:45 Uhr

Wer: Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath, Vorsitzende des Marie-Schlei-Vereins und MdEP von 1989–2004

Moderation: Sarah Kohrt, LGBTI-Plattform Menschenrechte der Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Bericht

Frauenrechte sind Menschenrechte, das gilt seit der Pekinger Weltfrauenkonferenz 1995. In der Pekinger Aktionsplattform haben sich 189 Staaten auf zwölf strategische Ziele für die Gleichstellung der Geschlechter festgelegt. Darunter das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, die Ahndung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen als Menschenrechtverletzung, gleiches Erbrecht für Söhne und Töchter und die Einführung von Gender-Mainstreaming. 2020 müssen alle UN-Staaten über den Stand der Umsetzung der Aktionsplattform berichten.

Welchen Stellenwert hat die Pekinger Aktionsplattform heute? Was steht 2020 an? Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft beim Peking+25-Prozess? Wo liegen die Konflikte zwischen Frauen* im globalen Norden und Süden? Wo kann Solidarität zwischen Frauenrechtsbewegungen und LSBTI-Bewegungen ansetzen?

Hiermit laden wir herzlich ein zum Web-Seminar mit Christa Randzio-Plath, Vorsitzende des Marie-Schlei-Vereins und MdEP von 1989–2004, zum Peking+25-Prozess und zum Stellenwert der Pekinger Aktionsplattform.

Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath hat an allen vier Weltfrauenkonferenzen in unterschiedlichen Funktionen teilgenommen, u.a. für die sozialistische Fraueninternationale, als Europaabgeordnete und als Vorsitzende des Marie-Schlei-Vereins. Sie sieht die Pekinger Aktionsplattform als „emanzipatorischen Leitfaden für die Weltgesellschaft“.

Wir bitten um Anmeldung per E‑Mail bis Mittwoch, 03. Juni, 16 Uhr mit Namen und ggf. Organisation bei sarah.kohrt(ätt)hirschfeld-eddy-stiftung.de

Der Zugangslink wird wenige Stunden vorher per E‑Mail an alle Angemeldeten verschickt.

Die Veranstaltung richtet sich an LSBTIQ-Aktivist*innen, Frauenrechtler*innen und Interessierte. Sie ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen zum Peking+25-Prozess. 2020 jährt sich die Pekinger Weltfrauenkonferenz zum 25. Mal. Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung nähert sich dem Jubiläum aus LSBTI*-Perspektive in verschiedenen Veranstaltungen.

BMJV



Teile diesen Beitrag:

Tags: , , ,