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Wie gelingen gute und nachhaltige Projekte mit und für LSBTI in Lateinamerika?

Erfahrungen aus zehn Jahren vorbildlicher Projektarbeit in Nicaragua

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RDS - Nicaragua

Red de Desarollo Sostenible (RDS) ist eine nicaraguanische NGO, mit der die Hirschfeld-Eddy-Stiftung seit Jahren zusammenarbeitet. In über zehn Jahren hat RDS sehr erfolgreich für eine größere Akzeptanz von LSBTI in der nicaraguanischen Gesellschaft gearbeitet: Aktivist*innenplattform, Schulungen an Universitäten, ein umfassendes Handbuch für Medien zum Thema LSBTI und andere erfolgreiche Projekte.

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Erfolgreiche Projekte von und für LSBTIQ+ in Lateinamerika

Do no harm – Aktivist*innen über gute Strategien in der Entwicklungszusammenarbeit

Einladung
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Speziell in der Zusammenarbeit mit LSBTIQ+-Projekten in vielen Ländern des Globalen Südens sind Fingerspitzengefühl und verlässliche Absprachen gefragt, um die Projektpartner*innen nicht zu gefährden. Wie eine zielführende Projektarbeit aussehen kann, berichteten zwei Kooperationspartner*innen der Hirschfeld-Eddy-Stiftung aus Nicaragua und Kolumbien

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Hirschfeld-Eddy-Stiftung Projekte Veranstaltungen

Online-Talk: Do no harm und best practice – LSBTI-Projekte in Lateinamerika, 21. April 2022

Ein Einblick in die Arbeit unserer Partner*innen in Nicaragua und Kolumbien — Einladung zum Online Talk am 21.04.2022

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José Ignacio López – Because respect and human dignity will ultimately win out

José Ignacio López

José Ignacio López (53) is a human rights and LGBTI activist from Nicaragua. He works for the Red de Desarrollo Sostenible (RDS) organization, which was awarded the Franco-German Prize for Human Rights in 2019

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Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Wie sich Corona auf LSBTI-Aktivismus in Osteuropa und im Globalen Süden auswirkt

Berichte unserer Partnerorganisationen aus Russland, Tunesien, Uganda, Südafrika, Nicaragua und dem Westbalkan

Wie ist die Situation von LSBTI und wie beeinflusst Covid19 die Arbeit? Wie meistern sie die Situation? Welche Bedarfe und Bedürfnisse gibt es?

Corona Virus

Wir wollten Informationen aus erster Hand und wissen, wie sich die Situation in den Städten und Ländern unserer Partner*innen darstellt. Wie ist die Situation von LSBTI und wie beeinflusst Covid19 ihre Arbeit? Wie meistern sie die Situation, um mit ihren Projekten fortzufahren und gute Ergebnisse zu erzielen? Und schließlich fragten wir nach Bedarfen und Bedürfnissen, die jetzt befriedigt werden müssen, damit die Arbeit weitergehen kann.

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Mutiger Einsatz für LSBTI in Nicaragua ausgezeichnet

Deutsch-Französischer Menschenrechtspreis für unsere Partner*innen in Nicaragua

Juan vom RDS nimmt den Deutsch-Französischen Menschenrechtspreis vom Deutschen Botschafter Dr. Christoph Bundscherer und dem französischen Botschafter Philippe Létrilliart entgegen
Juan vom RDS nimmt den Deutsch-Französischen Menschenrechtspreis vom Deutschen Botschafter Dr. Christoph Bundscherer und dem französischen Botschafter Philippe Létrilliart entgegen

Der Deutsch-Französische Menschenrechtspreis wurde letzte Woche zum achten Mal verliehen. Der diesjährige Preisträger ist unsere Partnerorganisation Red de Desarrollo Sostenible RDS, das Netzwerk für Nachhaltige Entwicklung in Managua, Nicaragua. Die Preisverleihung fand in der Residenz des deutschen Botschafters Dr. Christoph Bundscherer in Anwesenheit des französischen Botschafters Philippe Létrilliart und von Vertreter*innen von Menschenrechtsorganisationen statt.

Das RDS zeichnet sich durch den Menschenrechtsschutz für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und intergeschlechtliche Menschen aus. Als besonders vulnerable Gruppe befinden sie sich in einer äußerst prekären Situation, insbesondere seit April 2018, als die aktuelle gesellschaftspolitische Krise im Land ausbrach. Demonstrationen werden von der Polizei brutal aufgelöst. Es gab Tote, viele Verletzte und Verhaftungen. Viele Menschenrechtsaktivist*innen sind geflohen.

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Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Einsamkeit, Heimweh und Selbstmordgedanken

Erfahrungen von Geflüchteten aus Nicaragua

Am letzten Tag der Konferenz “Encuentro de personas LGBTIQ+ nicaragüenses migrantes en la región centroamericana y México” in Costa Rica über queere Geflüchtete, berichten die rund 20 Teilnehmenden aus Nicaragua von traumatischen Erlebnissen. Viele haben in Nicaragua im letzten Jahr an Demonstrationen teilgenommen, die von der Polizei brutal aufgelöst wurden. Es gab Tote, viele Verletzte und Verhaftungen. Diese Erfahrungen, als etwa die Polizeikräfte die Universitäten stürmten, haben sie noch nicht verarbeitet. Es fließen Tränen, im Exil fehlt es an allem, auch an psychologischer Unterstützung zur Bewältigung der brutalen Erlebnisse. 

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LSBTI-Agenda 2.0 in Nicaragua

Menschenrechtsagenda wird aktualisiert

Was sind unsere Forderungen an eine neue Regierung? Wie wollen wir uns einbringen? Wie kann die LSBTI-Inklusion in einer neuen Republik gelingen? Auf der Konferenz “Encuentro de personas LGBTIQ+ nicaragüenses migrantes en la región centroamericana y México” erarbeiteten die Geflüchteten an drei Tagen an der Aktualisierung der LSBTI-Agenda für Nicaragua.

Die vor acht Jahren mit Unterstützung der Hirschfeld-Eddy-Stiftung entwickelte LSBTI-Menschenrechtsagenda muss dringend aktualisiert werden, um dem Anstieg der Gewalt und Menschenrechtsverletzungen sowie dem Mangel an Kenntnissen zu Menschenrechten von LSBTI in Behörden, Institutionen, zivilgesellschaftlichen Organisationen oder Familien entgegenzuwirken. Ein neuer Fokus liegt auf der kulturellen, multiethnischen Vielfalt, da die Autonomen Regionen an der Karibikküste einbezogen werden. Diese sind aufgrund ihrer Abgeschiedenheit und Distanz zum politischen Zentrum traditionell von der politischen Agenda ausgeschlossen. Dafür hat das Auswärtige Amt uns und unsere Partnerorganisationen vor Ort für 2019 erneut ein Projekt bewilligt. 

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Treffen von Queer Refugees aus Nicaragua und Mittelamerika in Costa Rica

Klaus Jetz © LSVD BundesverbandErfahrungsbericht von Klaus Jetz (Geschäftsführer LSVD / Hirschfeld-Eddy-Stiftung) von der Konferenz “Encuentro de personas LGBTIQ+ nicaragüenses migrantes en la región centroamericana y México” in Costa Rica

Montagnachmittag (Ortszeit) wurde in San José, Costa Rica, eine Konferenz mit queeren Geflüchteten aus Mittelamerika eröffnet. Organisiert wurde die Veranstaltung von unserem Kooperationspartner Red de Desarollo Sostenible und der Mesa Nacional LGBTIQ* Nicaragua. Die Konferenz fand im Centro Cultural Rubén Darío statt. In dem Zentrum können Interessierte Sprach‑, Koch‑, Computer- oder Malkurse besuchen. Aufgebaut wurde es vor sieben Jahren von hier lebenden Nicaraguaner*innen.

Ich hatte Gelegenheit, den rund 40 Teilnehmenden die Arbeit der Hirschfeld-Eddy-Stiftung und des LSVD vorzustellen, insbesondere unsere Projekte zu Regenbogenfamilien und familiärer Vielfalt, zu Strategien gegen Rechtspopulismus, Homosexuellen- und Trans*feindlichkeit sowie das Projekt “Queer Refugees Deutschland”. Darüber hinaus interessierten sich die Teilnehmenden für unsere Nicaragua-Arbeit (seit 2007), vor allem aber für die mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes durchgeführten Projekte, etwa zur Entwicklung einer LSBTI-Menschenrechtsagenda, die Sensibilisierungsarbeit für angehende Journalist*innen an mehreren Universitäten und die gegen die Straflosigkeit zielende Dokumentation von Übergriffen gegen LSBTI durch die Staatsgewalt. 

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Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Wir leben in Vielfalt und fordern Gleichheit!“

 Erfolgreiche Zusammenarbeit in Nicaragua

2014-11-NicaraguaSeit 2007 engagieren sich der LSVD und die Hirschfeld-Eddy-Stiftung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Inter* (LSBTI) in Nicaragua. Die Kooperation mit unserer Partnerorganisation Red de Desarrollo Sostenible / RDS (Netzwerk für nachhaltige Entwicklung) hat sich dank der Unterstützung des Auswärtigen Amtes in den letzten Jahren hervorragend entwickelt. So wurden drei landesweite mehrjährige Projekte zum Thema „Sexuelle Vielfalt und Menschenrechte“ durchgeführt, von denen das letzte nun regulär ausgelaufen ist.

Ziel der Zusammenarbeit war neben der Stärkung der dortigen LSBTI-Bewegung vor allem