Wichtig in der Theorie und gut für die Praxis

Internationale Menschenrechtsdebatten nach Deutschland vermitteln — Information und Partizipation

Black lives matter! — Demos für ein Ende rassistischer Gewalt finden gerade in unzähligen Städten auf mehreren Kontinenten statt. Die Demonstrierenden gehen zum Gedenken an George Floyd auf die Straße und fordern ein Ende rassistischer Gewalt. In Deutschland hat der Terroranschlag in Hanau gerade diejenigen, die von Rassismus betroffen sind, tief erschüttert und verunsichert. Viele fürchten, selbst Ziel der Gewalt zu werden.

Rassismus ist eine Menschenrechtsverletzung und diese Form der Verunsicherung ist es auch. Das steht in der UN-Anti-Rassismus-Konvention “zur Beseitigung jeder Form von rassistischer Diskriminierung”, die 1969 in Kraft trat.

weiter…

LGBTI und der UN-Menschenrechtsrat

Online Talk mit Julia Ehrt, ILGA World und Helmut Metzner, LSVD am 2.6.2020

In der Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe: „Leave no one behind! Entwicklungszusammenarbeit und LGBTI Perspektiven“ gibt Julia Ehrt, Programmdirektorin des Dachverbandes ILGA World (International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association), zu Beginn einen Überblick über den Aufbau und die Aufgaben des Menschenrechtsrats und der Aktivitäten von ILGA.

Einladung

Der UN-Menschenrechtsrat in Genf

Der Menschenrechtsrat ist das Hauptgremium der UN für Menschenrechte und hat eine alternierende Besetzung, 47 Mitgliedsstaaten der UN bilden jeweils für drei Jahre das Gremium. Seit dem 1.1.2020 ist Deutschland wieder vertreten, das eröffnet auch mehr Einflussmöglichkeiten für die Zivilgesellschaft in Deutschland.

weiter…

Christa Randzio-Plath: Peking darf nicht zum Mahnmal degenerieren

Online-Diskussion der Hirschfeld-Eddy-Stiftung am 4. Juni 2020

Einladung

Im Jahr 2020 jährt sich die Weltfrauenkonferenz in Peking zum 25. Mal. Die Zivilgesellschaft ist aufgerufen, sich im sogenannten “Peking + 25-Prozess” zusammen mit den Regierungen beteiligen. Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung macht im Rahmen des vom BMJV unterstützten Projekts “Internationale Menschenrechtsdebatten nach Deutschland vermitteln”  Veranstaltungen zu Peking + 25.
Am 4. Juni fand eine Online-Diskussion mit Prof. Dr. Christa Randzio-Plath statt, Vorsitzende des Marie-Schlei-Vereins und Mitglied des Europäischen Parlaments von 1989 — 2004.

Die UN-Weltfrauenkonferenzen haben dazu geführt, dass mehr Hoffnung, Aufbruchstimmung und konkrete Forderungen vereinbart werden konnten als wir damals gedacht haben“, berichtet Christa Randzio-Plath beim Webinar der Hirschfeld-Eddy-Stiftung über „Die Weltfrauenkonferenz und die Pekinger Aktionsplattform 1995 — Eine Einführung mit Christa Randzio-Plath“.

weiter…

Verteidigung des Patriarchats als Wurzel des Widerstands gegen SRGR

Was verbirgt sich hinter dem Konzept „sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte“, kurz SRGR? Welche Rolle spielen diese im internationalen Menschenrechtsdiskurs? Wo wird über sie verhandelt und wer sind die Akteur*innen? Katrin Erlingsen von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) führt im Webinar der Hirschfeld-Eddy-Stiftung in das Konzept SRGR ein.

Abtreibungsrecht, Schwangerschaft, Globaler Süden, Kinder, Verhütung, Selbstbestimmung, Freiheit — dies sind nur einige Stichworte, die den Teilnehmenden des Webinars im Zusammenhang mit dem Konzept sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte (SRGR) einfallen. Die spielerische Annäherung zeigt, wie vielfältig das Thema ist. Katrin Erlingsen, Leiterin Politische Arbeit Deutschland bei der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) und Expertin für SRGR, spricht in diesem von Sarah Kohrt von der Hirschfeld-Eddy-Stiftung initiierten, organisierten und moderierten Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen zum Peking+25-Prozess über Geschichte, Definition und Status der SRGR.

weiter…

Veranstaltungshinweis des LSVD und der Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Einladung zu einem Online-Talk:

Was haben LSBTI mit dem UN-Menschenrechtsrat zu tun? Vorstellung der Arbeit des internationalen Dachverbandes ILGA World in Genf.

Wann: Dienstag, 2. Juni, 17:30–18:30 Uhr

Wer: Julia Ehrt, Programmdirektorin von ILGA World (International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association) und Helmut Metzner, Lesben- und Schwulenverband LSVD im Gespräch

Wie: Anmeldung mit Namen und ggfs. Organisation bis Dienstagmittag unter: lorbeer.veranstaltungen [at] gmail.com

Bericht

weiter…

Die Weltfrauenkonferenz und die Pekinger Aktionsplattform 1995 — Eine Einführung mit Christa Randzio-Plath

Wann: Webinar, Donnerstag, 04. Juni, 16:00 – 16:45 Uhr

Wer: Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath, Vorsitzende des Marie-Schlei-Vereins und MdEP von 1989–2004

Moderation: Sarah Kohrt, LGBTI-Plattform Menschenrechte der Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Bericht

Frauenrechte sind Menschenrechte, das gilt seit der Pekinger Weltfrauenkonferenz 1995. In der Pekinger Aktionsplattform haben sich 189 Staaten auf zwölf strategische Ziele für die Gleichstellung der Geschlechter festgelegt. Darunter das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, die Ahndung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen als Menschenrechtverletzung, gleiches Erbrecht für Söhne und Töchter und die Einführung von Gender-Mainstreaming. 2020 müssen alle UN-Staaten über den Stand der Umsetzung der Aktionsplattform berichten.

weiter…

Sexualität, Reproduktion und internationales Recht — Eine Einführung in sexuelle und reproduktive Rechte und Gesundheit mit Katrin Erlingsen, DSW

Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung lädt herzlich ein zum Webinar zur Einführung  in sexuelle und reproduktive Rechte und Gesundheit (SRGR) mit Katrin Erlingsen, Leiterin Politische Arbeit Deutschland bei der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) .

Mit wem möchte und darf ich Sexualität und Beziehungen leben? Will ich schwanger werden? Wenn ja, wie viele Kinder möchte ich wann und mit wem bekommen? Über diese Fragen informiert und selbstbestimmt entscheiden zu können, ist fundamental für das Leben. Sexuelle und reproduktive Rechte sind Teil internationalen Rechts. Was sind das für Rechte? Wer hat die? Wo werden die diskutiert?

weiter…

Wie sich Corona auf LSBTI-Aktivismus in Osteuropa und im Globalen Süden auswirkt

Berichte unserer Partnerorganisationen aus Russland, Tunesien, Uganda, Südafrika, Nicaragua und dem Westbalkan

Wie ist die Situation von LSBTI und wie beeinflusst Covid19 die Arbeit? Wie meistern sie die Situation? Welche Bedarfe und Bedürfnisse gibt es?

Corona Virus

Wir wollten Informationen aus erster Hand und wissen, wie sich die Situation in den Städten und Ländern unserer Partner*innen darstellt. Wie ist die Situation von LSBTI und wie beeinflusst Covid19 ihre Arbeit? Wie meistern sie die Situation, um mit ihren Projekten fortzufahren und gute Ergebnisse zu erzielen? Und schließlich fragten wir nach Bedarfen und Bedürfnissen, die jetzt befriedigt werden müssen, damit die Arbeit weitergehen kann.

weiter…

The churches must become part of the solution – and no longer part of the problem

Opening statement by Sarah Kohrt, LGBTI Platform for Human Rights at the Hirschfeld-Eddy Foundation, at the 2019 Evangelischer Kirchentag (German Protestant Church Conference)

Deutsche Fassung hier

Foto: Wolfgang Schürger

Thank you very much for the invitation to speak here, which I greatly appreciate. It is wonderful to see that the Kirchentag has had a Rainbow Center for many years now. That is an important step – just like events such as this one today.

My talk will consist of four theses. The first comes from a text written by Tim Kuschnerus, the managing director of the Protestant office of the Joint Conference Church and Development (GKKE), for the blog of the LSVD (Lesbian and Gay Federation in Germany): “The Christian churches are part of the problem. This realization can lead to only one conclusion in my opinion: churches, and by that I mean primarily their development organizations here in Germany, must work toward becoming part of the solution.”

weiter…

LGBTIQ* inclusion plan for foreign policy and development cooperation

Civil society calls for a government policy paper – a chronology

Article in German

Norway, Sweden, the Netherlands, Great Britain and Canada all have a policy plan that addresses the existence and needs of lesbians, gay men, bisexuals, trans* and intersex people (LGBTI) in foreign policy and development cooperation. Although Germany is an important donor country in development cooperation, it thus far does not have a comprehensive plan for integrating LGBTI rights into its international policy in concrete and sustainable form. For years now the Lesbian and Gay Federation in Germany (LSVD), the Hirschfeld-Eddy Foundation and the Yogyakarta Alliance have therefore been calling for an LGBTI action plan on German foreign policy and development cooperation. In 2017 the German Foreign Office (AA) and the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) announced that they were drawing up an LGBTIQ* inclusion plan. We expect the AA and BMZ to finally produce this inclusion plan and put it into practice. We have presented and published our recommendations and requirements.

Here follows a reverse chronology from the present day to the initial call.

weiter…