In vier Beschlüssen hat der LSVD auf dem Verbandstag am 2. und 3. April 2011 in Köln zu aktuellen Fragen der schwul-lesbischen Politik Stellung genommen. Themen waren das Asylrecht, Einschränkungen bei der Familiengründung, Homophobie im Sport sowie die Landesverfassungen.
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LSVD Verbandstag: Die Gastreden
Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) hat am 02./03. April 2011 in Köln den 23. LSVD Verbandstag zur umfassenden Beratung und Beschlussfassung über die Programmatik der lesbisch-schwulen Politik genutzt. Nach der Eröffnung durch den LSVD Bundesvorstand und der Begrüßung durch den LSVD NRW und den Ortsverband Köln des LSVD, wurden die über hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes Willkommen geheißen.
Drei mal drei Pakete mit Unterstützungslisten zur Forderung nach Ergänzung von Artikel 3 GG um das Merkmal der sexuellen Identität wurden am 30. März 2011 dem parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz (BMJ) Dr. Max Stadler überreicht.
50.000 Unterschriften und das Plakat mit der umfangreichen Liste von Verbänden, Gewerkschaften und weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen, die dieses wichtige Anliegen unterstützen, wurden am Eingang des Ministeriums vor dem dort angebrachten Text des Grundgesetzes eindrucksvoll präsentiert.
Von 22. November bis 29. November 2010 besuchten auf Einladung des Menschenrechtsbeauftrag- ten der Bundesregierung, Markus Löning, 14 afrikanische LGBT — Aktivist- innen und Aktivisten Berlin. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten Networking betreiben und die Entwicklung in Deutschland kennenlernen, die zu einer großen gesellschaftlichen Akzeptanz gleichgeschlecht- licher Lebensweisen geführt hat.
Festakt 20 Jahre LSVD
Zwanzig Jahre Lesben- und Schwulenverband – das ist nicht einfach Vergangenheit, sondern Geschichte: Der LSVD hat die Zeit geprägt, alle, die dabei sind, können das mit Stolz sagen.
Wir feierten unseren zwanzigsten Geburtstag mit einem großen Festakt am 9. April 2010 in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Berlin. Ein politisch brisanter Ort! Mit dabei waren 500 Personen aus Politik und Öffentlichkeit sowie viele Mitglieder des LSVD.




