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Projekte Verband

Out in Alltag und Öffentlichkeit

Das Gebot des Schweigens ist der Kern der Homophobie

Lesben, die sich zeigen sind wichtig. Sie können Vorbilder darin sein, der vorurteilsbeladenen Stereotypisierung die Vielfalt des Lebens entgegenzusetzen und den Weg bereiten für einen selbstverständlichen Umgang. Jede Lesbe, die out ist, zeigt „Es gibt uns.“ Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn Lesben werden gewöhnlich verschwiegen. Euch gibt es nicht, Euch darf es nicht geben, Ihr seid gar nicht da: das Gebot des Schweigens ist der Kern der Homophobie. Deshalb ermuntern wir uns und andere immer wieder zum Bekenntnis. 

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Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Afrikanische LGBT AktivistInnen besuchen Berlin

Von 22. November bis 29. November 2010 besuchten auf Einladung des Menschenrechtsbeauftrag- ten der Bundesregierung, Markus Löning, 14 afrikanische LGBT — Aktivist- innen und Aktivisten Berlin. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten Networking betreiben und die Entwicklung in Deutschland kennenlernen, die zu einer großen gesellschaftlichen Akzeptanz gleichgeschlecht- licher Lebensweisen geführt hat. 

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Verband

Nach 25 Jahren hat der Heilige Geist auch endlich den Papst erleuchtet

Papst Benedikt XVI ist jetzt für Kondome im einen oder anderen Fall um die Ansteckungsgefahr zu verringern

Laut „Osservatore Romano“ hat der Papst in einem Interview erklärt:

Es mag berechtigte Einzelfälle geben, wenn etwa ein Prostituierter ein Kondom verwendet, und dies kann ein erster Schritt hin zu einer Moralisierung sein, ein erster Akt von Verantwortung, um erneut das Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass nicht alles erlaubt ist und man nicht alles tun kann, was man möchte“. Das sei aber nicht die „eigentliche Art, das Übel der HIV-Infektion zu besiegen. Notwendig ist eine Humanisierung der Sexualität“, so der Papst. 

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Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Kubas Abstimmungsverhalten in den UN

Gespräch mit Mariela Castro (Teil II)

Das tat sie etwa im Dezember 2008. Wir sprachen Frau Castro auf Kubas Abstimmungsverhalten in den UN an. 2003 hatte sich Kuba bei der brasilianischen Resolution für die Rechte von LGBT noch enthalten, und als es 2006 um den offiziellen UN-Beraterstatus von schwullesbischen NGOs ging, also auch um den Status des LSVD, nahm Kuba nicht an der Abstimmung teil. Als aber Ende 2008 in der Vollversammlung ein Statement gegen die Kriminalisierung homosexueller Handlungen in aller Welt zur Abstimmung stand, unterstützte Kuba die Initiative und stimmte in der Frage zu LGBT-Rechten übrigens zum ersten Mal nicht wie die „like minded group“ der Verfolgerstaaten (Zimbabwe, Iran, Pakistan oder Sudan) ab. 

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Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Kampf gegen Homophobie auf kubanisch

Gespräch mit Mariela Castro

Gleich von drei Seiten hatte man sich um ein Gespräch mit dem LSVD bemüht: Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, die Linksfraktion im Bundestag und die Außenstelle der kubanischen Botschaft in Bonn riefen an, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren mit Mariela Castro, Tochter des kubanischen Präsidenten Raúl Castro und Direktorin des kubanischen Zentrums für Sexualerziehung CENESEX. Frau Castro gehört zu den Vorkämpfern von Rechten für sexuelle Minderheiten in Kuba. Sie initiierte einen Gesetzentwurf für die rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und Kampagnen gegen Homo- und Transphobie. Ihr Institut leistet wichtige Aufklärungsarbeit auch in der Lehrerfortbildung und streitet für sexuelle Vielfalt, der sich eine Abteilung des CENESEX widmet. 

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Veranstaltungen

Wie weiter mit dem Mahnmal?

Schild zum Mahnmal Eindrücke von der Podiumsdiskussion zum Internationalen Tag gegen Homophobie, am 17. Mai 2010.

Über 120 Personen kamen auf Einladung des LSVD und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin zur Diskussion in den Ort der Information. Die Diskussion war engagiert und lebhaft und wurde von den meisten Beteiligten als sehr wichtiger Beitrag der Erinnerungskultur gesehen. 

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Veranstaltungen

Festakt 20 Jahre LSVD

Zwanzig Jahre Lesben- und Schwulenverband – das ist nicht einfach Vergangenheit, sondern Geschichte: Der LSVD hat die Zeit geprägt, alle, die dabei sind, können das mit Stolz sagen.

Wir feierten unseren zwanzigsten Geburtstag mit einem großen Festakt am 9. April 2010 in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Berlin. Ein politisch brisanter Ort! Mit dabei waren 500 Personen aus Politik und Öffentlichkeit sowie viele Mitglieder des LSVD