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The long and winding road to an LGBTI inclusion plan for German development cooperation and foreign policy

Deutsch

Germany is expected to have its first multi-ministerial LGBTI inclusion plan for development cooperation and foreign policy. The federal government is thereby addressing long-standing calls from civil society, and aligning with countries like Sweden, Canada and the Netherlands. At Forum 4 of the Hirschfeld-Eddy Foundation’s conference on 3 December 2020, representatives of the Federal Ministry for Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth (BMFSFJ), the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) and the Foreign Office (AA) discussed the current state of the LGBTI inclusion plan with Sarah Kohrt from the Hirschfeld-Eddy Foundation.

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Über den langen und mühsamen Weg zum LSBTI*-Inklusionskonzept für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit und Außenpolitik

English

Erstmals soll Deutschland ein ressortgemeinsames LSBTI*-Inklusionskonzept für die Auswärtige Politik und Entwicklungszusammenarbeit erhalten. Die Bundesregierung greift damit eine langjährige Forderung der Zivilgesellschaft auf und findet Anschluss an Länder wie Schweden, Kanada oder die Niederlande. Beim Forum 4 der Online-Konferenz der Hirschfeld-Eddy-Stiftung diskutieren im Dezember 2020 Vertreterinnen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und des Auswärtigen Amtes (AA) gemeinsam mit Sarah Kohrt von der Hirschfeld-Eddy-Stiftung über den Stand der Dinge beim LSBTI*-Inklusionskonzept.

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Call for LGBTI inclusion in development cooperation: The Yogyakarta Alliance

What does development cooperation have to do with lesbians, gay men, bisexuals, trans and intersex people (LGBTI)?

Online talk with Doug Kerr, Dignity Network Canada, Dr. Arn Sauer, researcher, Sarah Kohrt, Hirschfeld-Eddy Foundation, and Helmut Metzner, LSVD (host) on 2 July 2020

Deutsch

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Aktivismus zur Stärkung der Menschenrechte von LBTIQ in Namibia. Online-Talk mit Liz Frank, Windhoek, Namibia

Der Web-Talk fand im Rahmen der Gesprächsreihe statt: „Leave no one behind! – Entwicklungszusammenarbeit und LSBTI-Perspektiven“
Gesprächsdokumentation des Web-Talks vom 10. Dezember 2020

Eine Veranstaltung des LSVD in Kooperation mit iz3w.

Einladung
English

Gesprächspartnerinnen:
Liz Frank, Programmleiterin des Women’s Leadership Centre (WLC), Windhoek, Namibia im Gepräch mit Martina Backes, Redakteurin und Mitarbeiterin im iz3w bei der gleichnamigen Süd-Nord-politischen Zeitschrift.

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Aktivismus zur Stärkung der Menschenrechte von LBTIQs in Namibia

Wo steht der Aktivismus zur Stärkung der Menschenrechte von LBTIQs in Namibia?

Bericht

Einladung zum Online-Talk mit Liz Frank, Women’s Leadership Centre WLC (Namibia), Donnerstag, 10. Dezember 2020, 17.30 bis 18.30 Uhr

Wir sprechen über historische Hintergründe der Diskriminierung von Lesben, Bisexuellen, Trans*, Inter* und Queers (LBTIQs) und über aktuelle Kämpfe von Frauenrechtsorganisationen und LBTIQs in Namibia.

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LGBTI-inklusive Menschenrechtsarbeit im südlichen Afrika — das Masakhane Projekt

Web-Talk mit Aktivistinnen aus Botswana, Zimbabwe, Lesotho und Südafrika im Rahmen der Gesprächsreihe. “Leave no one behind! Entwicklungszusammenarbeit und LGBTI-Perspektiven” am 23. September 2020. Masakhane ist das größte je vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Projekt für lesbische Frauen und Transpersonen. 2014 vom LSVD und filia.die frauenstiftung initiiert wird es vom BMZ finanziert. Es wird in den Jahren 2018–2021 unter dem Titel „Menschenrechte im südlichen Afrika durch Stärkung von NGO-Aktivistinnen voranbringen – mit dem Fokus Frauenrechte und LGBTI-Rechte fortgeführt.

Gesprächsdokumentation des Web-Talks vom 23. September 2020

Gesprächspartnerinnen:
Botho Maruatona, Botswana / Südafrika, Coalition of African Lesbians (CAL), Community and Campaigns Officer
Tash Dowell, Zimbabwe, Feminist Action Collective
Neo Kabi, Lesotho, Masakhane-Collective
Moderation: Cornelia Sperling, Masakhane Projekt-Unterstützerin für LSVD e.V. und filia e.V.

Einladung

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Für eine Inklusion von LGBTI in die Entwicklungszusammenarbeit: die Yogyakarta-Allianz

Was hat Entwicklungszusammenarbeit mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Inter-Personen (LGBTI) zu tun?

Online Talk mit Doug Kerr, Dignity Network Kanada, Dr. Arn Sauer, Wissenschaftler, Sarah Kohrt, Hirschfeld-Eddy-Stiftung und Helmut Metzner, LSVD (Moderation) am 2. Juli 2020

English
Einladung

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) und die Hirschfeld-Eddy-Stiftung setzen sich seit vielen Jahren dafür ein, dass mehr LGBTI-Projekte im Globalen Süden und Osteuropa aus Deutschland Unterstützung erhalten. Überhaupt müssen die Themen LGBTI und Menschenrechte in unseren Außenbeziehungen eine größere Rolle spielen. Darauf zielt ein Inklusionskonzept, an dem das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung arbeiten und für das der LSVD, die Yogyakarta-Allianz und andere Organisationen der Zivilgesellschaft Forderungen formuliert haben. Das waren die Themen des Online Talks am 2. Juli 2020, der zweiten Veranstaltung der Reihe „Leave no one behind! Entwicklungszusammenarbeit und LGBTI Perspektiven“.

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Einladung: Für eine Inklusion von LSBTI in die Entwicklungszusammenarbeit: die Yogyakarta-Allianz

Was hat Entwicklungszusammenarbeit mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*- und Inter*-personen (LSBTI) zu tun? 

Online-Talk mit Doug Kerr vom Dignity Network Canada, Dr. Arn Sauer, Wissenschaftler und Trainer, Sarah Kohrt, Hirschfeld-Eddy-Stiftung , Moderation: Helmut Metzner, LSVD

 Donnerstag, 2. Juli, 17:00–18:00 Uhr

Bericht

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) und die Hirschfeld-Eddy-Stiftung setzen sich seit vielen Jahren dafür ein, dass mehr LSBTI-Projekte im Globalen Süden und Osteuropa aus Deutschland Unterstützung erhalten. Überhaupt müssen die Themen LSBTI und Menschenrechte in unseren Außenbeziehungen eine größere Rolle spielen. Darauf zielt ein Inklusionskonzept, an dem das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung arbeiten und für das der LSVD, die Yogyakarta-Allianz und andere Organisationen der Zivilgesellschaft Forderungen formuliert haben. Dies sind die Themen des Online Talk. 

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Einsamkeit, Heimweh und Selbstmordgedanken

Erfahrungen von Geflüchteten aus Nicaragua

Am letzten Tag der Konferenz “Encuentro de personas LGBTIQ+ nicaragüenses migrantes en la región centroamericana y México” in Costa Rica über queere Geflüchtete, berichten die rund 20 Teilnehmenden aus Nicaragua von traumatischen Erlebnissen. Viele haben in Nicaragua im letzten Jahr an Demonstrationen teilgenommen, die von der Polizei brutal aufgelöst wurden. Es gab Tote, viele Verletzte und Verhaftungen. Diese Erfahrungen, als etwa die Polizeikräfte die Universitäten stürmten, haben sie noch nicht verarbeitet. Es fließen Tränen, im Exil fehlt es an allem, auch an psychologischer Unterstützung zur Bewältigung der brutalen Erlebnisse. 

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LSBTI-Agenda 2.0 in Nicaragua

Menschenrechtsagenda wird aktualisiert

Was sind unsere Forderungen an eine neue Regierung? Wie wollen wir uns einbringen? Wie kann die LSBTI-Inklusion in einer neuen Republik gelingen? Auf der Konferenz “Encuentro de personas LGBTIQ+ nicaragüenses migrantes en la región centroamericana y México” erarbeiteten die Geflüchteten an drei Tagen an der Aktualisierung der LSBTI-Agenda für Nicaragua.

Die vor acht Jahren mit Unterstützung der Hirschfeld-Eddy-Stiftung entwickelte LSBTI-Menschenrechtsagenda muss dringend aktualisiert werden, um dem Anstieg der Gewalt und Menschenrechtsverletzungen sowie dem Mangel an Kenntnissen zu Menschenrechten von LSBTI in Behörden, Institutionen, zivilgesellschaftlichen Organisationen oder Familien entgegenzuwirken. Ein neuer Fokus liegt auf der kulturellen, multiethnischen Vielfalt, da die Autonomen Regionen an der Karibikküste einbezogen werden. Diese sind aufgrund ihrer Abgeschiedenheit und Distanz zum politischen Zentrum traditionell von der politischen Agenda ausgeschlossen. Dafür hat das Auswärtige Amt uns und unsere Partnerorganisationen vor Ort für 2019 erneut ein Projekt bewilligt.