Posts Tagged ‘Afrika’

Fannyann Eddy hat so viel bewirkt — Einladung zum Web-Talk mit Liz Frank, Women´s Leadership Centre Namibia

Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung lädt herzlich ein zum Web-Talk mit Liz Frank, Programmleiterin des Women’s Leadership Centre (WLC) Namibia am Mittwoch, 16. Dezember 2020, 17:00 – 18:00 Uhr
Moderation: Axel Hochrein, Vorstand Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Im April 2004 hielt Fannyann Eddy eine Rede vor der UN in Genf. Die lesbische Aktivistin aus Sierra Leone sprach über die Menschenrechtsverletzungen an Lesben und Schwulen in ihrem Heimatland und auf dem afrikanischen Kontinent. Im selben Jahr trafen sich in Windhoek Aktivist*innen aus der Region, um die Coalition of African Lesbians (CAL) zu gründen.

Liz Frank vom Women´s Leadership Centre Namibia berichtet im Gespräch mit Axel Hochrein, Vorstand der Hirschfeld-Eddy-Stiftung von ihrer persönlichen Begegnung mit Fannynn Eddy bei der Gründung der Coalition of African Lesbians und über die Entwicklung der Lesben*- und LSBTI*-Bewegung in Namibia seitdem.

Fannynn Eddy ist neben Magnus Hirschfeld die Namensgeberin der Hirschfeld-Eddy-Stiftung.

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Some religious leaders blame LGBTI for the pandemic — The impact of faith on LGBTI people during the Covid-19 pandemic

This article covers a side event organised by GIN-SSOGIE at the UN Human Rights Council on “Using inclusive narratives around faith and tradition to support human rights advocacy on the continent”. 

In numerous countries, the Covid-19 pandemic is being used by political and religious leaders as a tool to further propagate homophobic and transphobic messaging. LGBTIQ communities globally are therefore put at an increased risk of discrimination, violence and the denial of vital services.

In a dialogue titled “The impact of faith on LGBTI people during the COVID-19 pandemic”, representatives of civil society organisations discussed both personal and regional experiences and the impact of harmful conservative rhetoric and practices as well as ways to resist it in order to bring about inclusive systemic change.

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Queer realities, safe spaces and decolonisation: Clementine E. Burnley and Tim B. Agaba

In the web-talk “African Writers in Migration: Clementine E. Burnley and Tim B. Agaba about Queerness, Space and Human Rights” on July 21st 2020, Tim B. Agaba and Clementine E. Burnley had a conversation about queer realities, self-censorship, safe spaces, racism, decolonisation, and how class hierarchies impact access to human rights.

Invitation

Tim B. Agaba and Clementine E. Burnley are both emerging writers. They met in a fairly random way. On the first day of Ms. Chimamanda Ngozi Adichie’s Purple Hibiscus Trust (PHT) Creative Writing workshop (which has followed on from Farafina Workshop) they sat next to each other while Ms. Adichie battled through Lagos traffic.

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Web-Talk: African Writers in Migration: Clementine E. Burnley and Tim B. Agaba about Queerness, Space and Human Rights

When: Tuesday, July 21, 8–9 PM CEST

Who: Clementine E. Burnley (Germany/UK), writer and public speaker
Tim B. Agaba (Uganda), writer and human rights lawyer

Please register by July 20 with name, e‑mail and organization:
klaus.jetz [at] hirschfeld-eddy-stiftung.de

This Web-event will take place in English.

Hirschfeld-Eddy-Foundation and InterKontinental cordially invite you to a Web-Talk about Queerness, Space and Human Rights with Clementine Burnley and Tim B. Agaba.

Article

In a sense a writer is always on the move, between contexts, between perspectives and historical moments. Sometimes the writers movement takes them through different geographies and sometimes the writer stays in the same place, while the characters the writer creates travel in the writers’ place. During the online event Clementine E. Burnley and Tim B. Agaba will consider their own writing lives.

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Herzlichen Glückwunsch an die Organisation LEGABIBO

Bahnbrechendes Urteil zur Entkriminalisierung aus Botsuana

English version here

Eine gute Nachricht aus Botsuana: Der High Court hat das Verbot von homosexuellen Handlungen am 11. Juni 2019 aufgehoben! Im Gerichtssaal in der Hauptstadt Gabarone jubelten Aktivist*innen und schwenkten Regenbogenfahnen.

Ein bahnbrechendes Urteil, dem weit über Botsuana hinaus Bedeutung zukommt und das hoffentlich Nachahmung findet in Afrika und in den Commonwealth-Staaten! Wir gratulieren den Lesben, Schwulen und Bisexuellen in Botsuana und vor allem der Organisation LEGABIBO (Lesbians, Gays and Bisexuals of Botswana). Denn der Einreichung der Klage und der erfolgreichen Prozessführung von LEGABIBO ist dieses Urteil zu verdanken. weiter…

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Merkmale von “Shrinking Spaces” und Ursachen in der kolonialen Vergangenheit

Kleiner werdende Handlungsspielräume für LSBTI-Aktivist*innen

Berichte über Lebensformen und Traditionen von Homosexualitäten, Geschlechtlichkeiten und Gendergeschichten gibt es aus sehr vielen afrikanischen Staaten. Etwa die der YanDodo, homosexueller Männer, deren soziales Geschlecht weiblich ist, in der Hausa-Gesellschaft in Nigeria, die noch heute existieren. Elnathan John ist ein nigerianischer Anwalt, Autor und Satiriker. Gerade ist sein Roman „An einem Dienstag geboren“ in deutscher Übersetzung erschienen. Er forscht an der Berliner Humboldt-Universität zu diesem Thema, etwa im Seminar „Masculinities and gender nonconformism in Northern Nigeria“. Der Essayband “African Sexualities” von Silvia Tamale beschäftigt sich mit dem Thema. Auch „Boy wives and female husbands — Studies on African homosexualities“ herausgegeben von Murray und Roscoe gehört zu den wenigen Forschungen dazu. Die Kolonialisierung und Missionsbewegungen aus Europa unterdrückten diese Lebensformen und Traditionen gewaltsam und mit allen Mitteln. Die Kolonialgeschichte ist auch eine Geschichte der Verfolgung und Bestrafung von sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten. weiter…

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Von den afrikanischen Aktivistinnen lernen

Projektbesuch in Botswana (c) privatProjekt Masakhane

Masakhane ist das größte jemals vom Bundesministerium für Entwicklung geförderte Projekt im Bereich LSBTI-Menschenrechte. Das Zulu-Wort lässt sich ins Deutsche übersetzen mit „Kommt, lasst uns gemeinsam stärker werden“. Initiiert vom LSVD und umgesetzt von der Coalition of African Lesbians (CAL) als Projektpartnerin vor Ort und dem LSVD und filia.die frauenstiftung von deutscher Seite, endete dieses Projekt 2017 nach vier Jahren. Gemeinsam mit Sonja Schelper von filia. hat LSVD-Bundesvorstand Uta Schwenke Maskahane als Projektleitung für den LSVD ehrenamtlich betreut und berichtet im Interview über das Projekt.

Masakhane nähert sich dem Ende – welche Assoziationen und Eindrücke verbindest Du mit dem Projekt?

Ich denke zu allererst an die tollen mutigen Aktivistinnen vor Ort. Ihre Professionalität und ihr persönlicher Einsatz haben mich sehr beeindruckt. Ein Einsatz häufig unter schwierigsten Bedingungen und auch immer wieder unter Gefahr für Leib und Leben. Aber schon das tägliche Leben ist für die meisten unserer afrikanischen Kolleginnen viel schwieriger zu organisieren. Viele der Aktivistinnen die ich kennen gelernt habe, haben zudem auch Kinder, die versorgt werden müssen. weiter…

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Es ist eine Bewegung entstanden…“

Dawn Cavanagh, Geschäftsführerin von CAL beim LSVD (August 2015)Masakhane — Der Projektbesuch bei der Coalition of African Lesbians in Südafrika und Botswana
 
Seit 2014 läuft das Projekt Masakhane zur Stärkung von Lesben, Bi und Trans* im südlichen Afrika. Finanziert wird dieses Vorzeigeprojekt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und von filia. Die Coalition of African Lesbians (CAL) führt das Projekt unter Leitung vom LSVD und filia durch. Vom 14. bis 25. Juni reisten Uta Schwenke (Bundesvorstandsfrau beim LSVD) und Sonja Schelper (filia-Geschäftsführerin) nach Südafrika und Botswana, um sich über die Ergebnisse des nun bald endenden Projektes zu informieren.

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Cultures of acceptance – On the roles of (Diaspora) literature

Olumide Popoola and Elnathan John in Berlin

Artikel auf Deutsch

Olumide Popoola, a German-Nigerian author and performer, has just returned from a reading tour in Nigeria to present her new book When We Speak of Nothing.

Olumide Popoola and Elnathan John at Afrika-Haus Berlin, photo: Afrika-HausPopoola’s novel tells the story of Karl, a young black Londoner, who travels to Nigeria for the first time at the age of 18 to visit his father, whom he has never met, in Port Harcourt. Karl is a trans man whose passport still shows the sex he was assigned at birth. In Port Harcourt he gets a serious case of culture shock, remains much longer than planned, falls in love, and loses contact with his best friend Abu in London. It is a novel about friendship and what it means to grow up black in London today. weiter…

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Strategien gegen Homo- und Transphobie in Nigeria

Crossings and Alliances mit Elnathan John und Olumide Popoola

Elnathan John, Autor von „An einem Dienstag geboren“ und Olumide Popoola, Autorin von „When we speak of Nothing“ diskutierten am 07.12.2017 im Berliner Afrikahaus über Möglichkeiten, sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Lesben und Schwulen und von transgeschlechtlichen  Menschen in Nigeria einzusetzen. Eine Veranstaltung der Hirschfeld-Eddy-Stiftung in Kooperation dem Afrika-Haus Berlin und InterKontinental, Agentur für afrikanische Literatur im Rahmen der Reihe „Crossings & Alliances”.

Blog Artikel (Deutsch)

Crossings & Alliances with Elnathan John and Olumide Popoola

Elnathan John, author of Born on a Tuesday, and Olumide Popoola, author of When We Speak of Nothing, discussed ways of helping to improve the situation of LGBT people in Nigeria at the Afrika-Haus in Berlin on 7 December 2017. The event was organized by the Hirschfeld-Eddy Foundation together with the Afrika-Haus Berlin and the InterKontinental agency for African literature, as part of the Crossings & Alliances series.

Blog article (English)

 

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